DHfK, Chemie, IceFighters: Coronavirus sorgt für Probleme

Leipzig - Beunruhigende Nachrichten für den Leipziger Sport: Die Absage von Sportveranstaltungen wegen des Coronavirus sorgt bei vielen Vereinen für einen Schock. Die damit verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen treffen sie besonders schwer. Viele sind auf die Einnahmen von Ticketverkäufen angewiesen.

DHfK stellt kompletten Sportbetrieb ein

Für Karsten Günther, Geschäftsführer des DHfK, sind die Antworten auf einige Fragen noch offen. Noch steht nicht fest, ob die Saison in der höchsten Deutschen Handballliga noch einmal fortgesetzt wird. Vorbeugende Maßnahmen müssen von Seiten des Vereins in die Wege geleitet werden. Nicht nur die Handballabteilung ist betroffen. Seit Montag hat der komplette SC DHfK seinen Sportbetrieb eingestellt.

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Das ist auch in der deutschen Eishockeyliga der Fall. Aus Leipziger Sicht ist es besonders für die EXA IceFighters schmerzhaft. Kurz vor den Playoffs um den Einzug in die 2. Liga wurde verkündet, dass diese Spiele nicht stattfinden werden. Kurz gesagt: Den IceFighters bleibt die Aufstiegschance zumindest in diesem Jahr verwehrt. Aus sportlicher Sicht sei das noch zu verkraften. Weitaus mehr dürfte der finanzielle Aspekt wiegen. Die Fans haben in den vergangenen Tagen aber schon Unterstützung symbolisiert, indem sie den Verein durch den Kauf von "Geistertickets" unterstützten. 

Die meisten Zuschauer gibt es in Leipzig beim Fußball. Auch hier bedeutet die Coronakrise die Einstellung des Spielbetriebs für die Vereine. Neben RB Leipzig in der ersten Bundesliga, sind finanziell vor allem die kleinen Clubs betroffen. Unterdessen empfiehlt Landessportbund sogar, den kompletten Sportbetrieb vorerst und auf unbestimmte Zeit einzustellen. Das betrifft sowohl den Trainings- als auch den Wettkampfsbereich.

Wann der Spielbetrieb in den jeweiligen Ligen wieder aufgenommen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar.