Der SC DHfK steht im Final Four

Leipzig – Ein Traum ist wahr geworden. Die Handballer des SC DHfK Leipzig sind erstmals im Final Four des DHB-Pokals. Dienstagabend war der magische Pokalabend, an dem die Grün-Weißen die TSV Hannover-Burgdorf mit 28:24 besiegt haben.

Hochkonzentriert und entschlossen starteten die Leipziger in die Partie und übernahmen schnell die Führung. Jens Vortmann im heimischen Kasten machte es den Gästen aus Hannover anfangs sehr schwer. Nach sechseinhalb Minuten stand es durch ein Tor von Christoph Steinert 5:2.

Doch dann schien die Luft raus. Lukas Binder traf beispielsweise vom leeren Tor nur den Pfosten. So kämpften sich die Gäste Tor um Tor heran. Casper Ulrich Mortensen landete in der 12 Minute den Ausgleichtreffer zum 6:6. Es folgte eine ausgeglichene erste Hälfte. Dank der aufmerksamen Abwehrarbeit der Hausherren schafften es die Hannoveraner nicht, sich abzusetzen. Mit 14:13 ging es in die Pause.

Der harte Kampf setzte sich auch in der zweiten Hälfte fort. Die Handballer des SC DHfK spielten weiterhin konzentriert. Unterstützt durch Milos Putera im Tor, der sich immer weiter steigerte. Über 4.000 Handballfans feuerten ihr Team ununterbrochen an. In der 39. Minute netzte Niclas Piezckowski ein zum Drei-Tore-Vorsprung.

Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff stand es 23:20. Das Final Four war zum greifen nah. Gemeinsam mit den Fans, die es kaum auf den Sitzen hielt, kämpften die Hausherren weiter. In der 54. Minute parierte Putera einen Wurf der Gäste, um den Ball im Anschluss in das leere gegnerische Tor zu hauen. Spätestens in der 58. Minute, nach dem 28:23 von Aiviz Jurdz war klar, dass den Leipzigern der Sieg nicht mehr aus der Hand zu nehmen war.

Mit der Schlusssirene begann ein wahrer Freudentaumel in der Arena.

Somit geht es nun Anfang April 2017 für die Handballer des SC DHfK Leipzig zum Final Four nach Hamburg.

Am Samstag geht es im Ligaalltag weiter, um 20:15 gegen HBW Balingen-Weilstetten.