DHfK-Profis starten nach „Coronapause“ ins „Geisterspiel“

Leipzig - Die Handball-Profis des SC DHfK stehen am Sonntag wieder auf der Platte. Allerdings findet das Spiel gegen TBV Lemgo Lippe ohne Zuschauer statt. Es ist das erste Geisterspiel in der Geschichte des SC DHfK Handball.

Nach zwei Coronabedingten Spielausfällen geht es für die Leipziger Handballer vom SC DHfK endlich wieder auf die Platte. Am Sonntag kommen die Gäste vom TBV Lemgo Lippe nach Leipzig. Das Spiel findet dann allerdings ohne Zuschauer statt. Es wird somit das erste Geisterspiel in der Geschichte des DHfK sein. Rechtsaußen Patrick Wiesmach erwartet gegen Lemgo ein schwieriges Spiel. Wiesmach hat ebenso wie seine restlichen Teamkollegen eine häusliche Quarantäne hinter sich. Weil sich neun Profis mit dem Coronavirus angesteckt hatten, hatte sich die komplette Mannschaft in Isolation begeben. Darum fielen auch die beiden Spiele gegen Essen und Balingen aus beziehungsweise wurden verschoben. 

© Sachsen Fernsehen

Baustellen im Kader

Unterdessen hat Leipzigs Cheftrainer André Haber mit einigen Baustellen im Kader zu kämpfen. Neben den Langzeitverletzten Maximilian Janke und Luca Witzke fehlen die angeschlagenen Julius Meyer-Siebert und Akos Szeles. Dazu kommen die vom Coronavirus betroffenen Profis. Sie haben die Erkrankung zwar überstanden haben, sind aber teilweise noch nicht wieder 100 prozentig fit. Deswegen gab es in den vergangenen Woche etwas andere Trainingseinheiten.

Auch wenn die Fans dieses Mal nicht live in der Arena sitzen können, so können sie doch Teil vom ersten Geisterspiel sein. Die Grün-Weißen haben ihre Fans aufgerufen, ein Foto von sich im passenden Outfit zu machen und an den Verein zu schicken. Die Bilder werden dann während des Spiels auf den Werbeflächen eingeblendet. Ob das die fehlenden Zuschauer ersetzen kann, zeigt sich spätestens am Sonntag um 16 Uhr.