DHfK will gegen Wetzlar doppelt punkten

Leipzig - Die Handballer des SC DHfK wollen in der Liga weiter angreifen. Nach einem hart umkämpften aber am Ende dennoch gerechten Unentschieden am vergangenen Wochenende gegen den amtierenden DHB-Pokalsieger Rhein-Neckar-Löwen geht es diesen Sonntag gegen die HSG Wetzlar.

Nach dem respektablen Unentschieden gegen den amtierenden DHB-Pokalsieger Rhein-Neckar-Löwen am vergangenen Wochenende wollen die Handballer des SC DHfK an den Erfolg anknüpfen. Am Sonntag geht es gegen die HSG Wetzlar. Cheftrainer Michael Biegler wird dann immer noch nicht an der Seitenlinie Platz nehmen können. Stattdessen hat sich Co-Trainer André Haber wieder einen Plan zurecht gelegt. "Es wird nicht reichen, ein gutes Heimspiel zu spielen. Es muss schon ein sehr gutes sein", sagt der Co-Trainer. "Wetzlar ist uns aus den letzten Jahren gut bekannt, von daher wissen wir, dass das immer sehr enge und umkämpfte Spiele waren."

Einer der in diesen Tagen besonders motiviert sein dürfte ist Abwehrchef Bastian Roscheck. Er hat bei den Grün-Weißen seinen Vertrag vorzeitig bis 2021 verlängert und weiß um die Stärken des Gegners: "Wir müssen sehr variabel agieren, uns gleichzeitig aber auch auf unterschiedliche Spielertypen- und -konzepte einstellen und unser Tempospiel verbessern."

Wie gut das klappt und ob Roscheck seine besondere Motivation durch die Vertragsverlängerung auch auf die Platte übertragen kann, wird sich am kommenden Sonntag zeigen. Anwurf ist um 16 Uhr.

Autoren: Marvin Christmann und Markus Resenski