13. HOPE-Gala in Dresden

Dresden - Alle Tickets sind verkauft, die letzten Vorbereitungen laufen und in zwei Tagen ist es soweit: die 13. Hope Gala beginnt.  Pfarrer Stefan Hippler aus Südafrika hat jetzt in Dresden noch einmal die Wichtigkeit der Benefizaktion bekräftigt und erklärt, für welche Projekte dringend Geld benötigt wird.

Längst geht es im Projekt HOPE Cape Town um weit mehr als um Erste Hilfe für HIV- infizierte oder an AIDS erkrankte Kinder. Die Organisatoren um den Gründer und Leiter von HOPE Cape Town, Pfarrer Stefan Hippler, haben es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität der betroffenen Kinder und Familien generell zu verbessern. „Die Kinder leben meist in schwierigen Lebensumständen und müssen vielschichtige soziale Herausforderungen meistern“, erklärt Stefan Hippler. „Der Schlüssel für ein besseres Leben liegt in der Bildung. Daher gewinnen Maßnahmen wie die Begleitung der frühkindlichen
Entwicklung oder Bildungsangebote für Kinder und ihre Mütter immer mehr an Bedeutung.“

Am 27. Oktober findet im Dresdner Schauspielhaus die 13. HOPE-Gala statt. Die Organisatoren der Benefizveranstaltung sammeln Spenden für das Projekt HOPE Cape Town, das sich in Südafrika um HIV-positive und an AIDS erkrankte Kinder und ihre Familien in den Elendsvierteln von Kapstadt kümmert. Über 1,4 Millionen Euro haben die Dresdner im Laufe von zwölf Jahren nach Südafrika überwiesen. Sie fließen in die Finanzierung von Ärzten und Gesundheitsarbeitern und stärken so die Selbsthilfe vor Ort.

Jeder, der eine Karte für die HOPE-Gala kauft, unterstützt das Projekt in Südafrika und erlebt ein außergewöhnliches Gala-Programm, das in diesem Jahr etwa 80 engagierte Künstler auf der Bühne vereint. Sie kommen nur für diesen Abend zusammen und treten alle ohne Gage auf. Fester Bestandteil des Galaprogramms ist eine große Tombola mit 400 hochwertigen Preisen. Hauptpreis ist eine Reise nach Südafrika von Diamir Erlebnisreisen. Für den Verkauf der Lose konnten rund 30 Prominente gewonnen werden.

Der 10. HOPE-Award geht an den Sportlehrer Lothar Firlej für sein Engagement in Kenia Die Verleihung des 10. HOPE-Awards ist ein besonderer Höhepunkt des Abends. Er geht an den deutschen Sportlehrer und Fußballtrainer Lothar Firlej, Gründer des NGUVU Edu Sport Programms für Waisen- und Straßenkinder in Kenia.

Lothar Firlej änderte im Alter von 50 Jahren radikal sein Leben, wanderte nach Kenia aus und gründete 2014 das Projekt „NGUVU EduSport“. In der Landessprache Swahili bedeutet „NGUVU“ „Kraft“. „Edu“ steht als Abkürzung für Education bzw. Bildung. Sport ist genau das Instrument, mit dessen Hilfe Firlej das Leben von hunderten Waisen– und Straßenkindern bereits verändert hat. Er rief ein Kinder-Straßenfußball-Turnier ins Leben, bei dem es keine Sieger gibt, sondern ein Fairplay-Ranking-System. Außerdem kümmert er sich darum, dass obdachlose Kinder wieder Kontakt zu ihren Familien haben, etwas zu essen bekommen und in die Schule gehen.

Erstmals ist der HOPE-Award  mit 5000 Euro dotiert. Das Preisgeld stiftet die Autohaus Dresden GmbH, dessen Geschäftsführer Christian Schleicher im Kuratorium von HOPE Cape Town mitarbeitet.

Bevor sich der Vorhang zur HOPE-Gala hebt, sind die Kosten des Abends durch Sponsoren gedeckt. Damit gehen die Spenden des Abends ohne Abzug nach Südafrika. Das Netzwerk der Sponsoren und Förderer wächst von Jahr zu Jahr, ebenso die Zahl von Benefizaktionen, die den Spendentopf bereits vor der HOPE-Gala füllen. „Längst ist das HOPE-Projekt nicht nur im Oktober ein Thema“, freut sich die Initiatorin der HOPE-Gala Viola Klein.

Wer keine Karte mehr für die HOPE-Gala bekommen konnte, kann sich die Veranstaltung im Fernsehen anschauen. Die Gala wird am 3. und 4. November um 20 Uhr auf den TV-Sendern der Sachsen Fernsehen-Gruppe (Dresden Fernsehen, Leipzig Fernsehen und Chemnitz Fernsehen) ausgestrahlt.

© Hope Gala
© Hope Gala