Die Arbeiten im Kleinen Schlosshof gehen weiter

Anfang Juni hat der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien undBaumenagement Richtfest für die Überdachung des kleinen Schlosshofesgefeiert.

Jetzt  wird die Witterungsschutzfolie aufgezogen. Das ist komplizierte Arbeit in luftiger Höhe. Über 30 Meter geht es nach oben in die Kuppel des kleinen Schlosshofes. Wer hier arbeitet, muss schwindelfrei sein – deshalb haben die Monteure auch Bergsteigererfahrung. In das Gitter aus Stahlrohr bauen sie 265 Luftkissen ein. Die Kissen sind transparent, so kommt genügend Licht in den Schlosshof. Der soll das Foyer für die Kunstsammlungen werden. Im August soll das Membrandach fertig sein, Ende des Jahres der gesamte Schlosshof.  Zu tun gibt es aber noch mehr. Zum Beispiel am Zwischenflügel Nord, da kommt die Fürstengalerie hin und die Türkische Cammer, derzeit laufen die Vorbereitungen.  Auch an den anderen Schlossflügel wird gebaut . So werden im Ostflügel  die Räume für die Rüstkammer vorbereitet.  Die Baudokumentation und die Originalsubstanz der einzelnen Flügel ist allerdings sehr unterschiedlich.

Die Arbeiten laufen planmäßig, Spekulationen über mögliche Verzögerungen gebe es nicht. Bis 18 Millionen Euro jährlich könnten da noch verbaut werden. Eine Menge Geld aber dafür hat Dresden dann ein Schmuckstück mehr und die Kunstammlung Räume, die sich international sehen lassen können.

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