Die „Baustellen-Smileys“ lächeln wieder – jetzt an der A4

Auf dem Baustellenabschnitt zwischen Burkau und Uhyst sind jetzt wieder die Baustellen Smiley zu sehen. Sie sollen für Verständnis und Geduld werben. Staatssekretär Werner: „Erfolgreiches Pilotprojekt wird fortgesetzt.“ +++

Die „Baustellen-Smileys“ werden in dieser Woche wieder aufgestellt: Auf dem Baustellenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Burkau und Uhyst sollen sie bei den Autofahrern um Verständnis für die Baumaßnahme und gleichzeitig um Geduld werben.

„Die positiven Reaktionen auf unser Pilotprojekt haben uns darin bestätigt, die Smileys weiter zu verwenden“, so Verkehrsstaatssekretär Roland Werner. „Der Ansatz, die Verkehrsteilnehmer mit einem Augenzwinkern anzusprechen, geht auf. Baumaßnahmen sind nötig, um Sachsens Straßen sicherer zu machen und den Verkehrsfluss zu verbessern. Die Smileys sollen auch darauf aufmerksam machen.“

Auf der A 4 wird zwischen den AS Burkau und Uhyst auf 7,1 km der Fahrbahnbelag in beiden Richtungen erneuert. Die Bauarbeiten sollen rund fünf Monate dauern. Die Schilder wurden als Pilotprojekt im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit des SMWA initiiert. Erstmals aufgestellt wurden die Smileys im April 2012 an der A 13.

Hintergrund:
Baustellenbedingte Staus stellen die Geduld aller Reisenden auf die Probe. Unfallursache Nummer eins im Straßenverkehr ist nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit immer häufiger festzustellendem aggressivem Verhalten. Die Smileys sollen mit ihrem wechselnden Gesichtsausdruck positiv auf den Autofahrer wirken und die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöhen. Ein signalroter Smiley zeigt den Beginn der Baustelle an. Alle zwei Kilometer verwandelt sich das Smiley-Gesicht immer mehr in ein freundliches Lachen. Ein signalgrüner Smiley gibt das Ende der Baustelle an und dankt den Autofahrern für Ihre Geduld. Ziel ist der Abbau von Aggressionen und damit letztlich auch, die Zahl der Unfälle zu verringern und unfallbedingte Staus zu vermeiden.

Quelle: SMWA – Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr