Die dünne Haut der Erde

Das „Museum für Naturkunde“ in Chemnitz zeigt ab Dienstag eine Sonderausstellung zum Thema „Böden“.

Die Wanderausstellung wurde vom „Senckenberg-Museum“ in Görlitz konzipiert und war zuletzt im EU-Parlament in Brüssel zu sehen. Anlass für die Beschäftigung mit dem Thema ist das „Internationale Jahr der Böden“.

Interview: Dr. Thorid Zierold, Stellv. Direktorin – Museum für Naturkunde Chemnitz

Die Ausstellung spannt einen Bogen von Entstehung und Aufbau der Böden bis zu den kleinen Organismen, die in und auf ihm leben. Zahlreiche Modelle bringen Besuchern die sonst nahezu unsichtbare Welt der Kleinstlebewesen näher.

Die Wanderausstellung wird ergänzt mit den neusten Erkenntnissen der Chemnitzer Forscher zum Waldboden vor 291 Millionen Jahren, als der Versteinerte Wald entstand.

Interview: Ludwig Luthardt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Zugleich werden bei der Ausstellung auch die Gefahren für Böden beleuchtet. So wird sich eingehend mit Themen wie Bodengifte und Versiegelung von Flächen beschäftigt.

Interview: Dr. Thorid Zierold, Stellv. Direktorin – Museum für Naturkunde Chemnitz

Die Sonderausstellung „Die dünne Haut der Erde – Unsere Böden“ mit vielen anschaulichen Exponaten ist noch bis zum 8. Mai im Chemnitzer Naturkundemuseum im Tietz zu erleben.

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