Die Eckpunkte der neuen Corona-Notfall-Verordnung

Sachsen - Das sächsische Kabinett hat am Dienstag über die Eckpunkte der neuen Corona-Notfall-Verordnung beraten. Am Dienstag kommender Woche soll diese beschlossen werden und vom 06. Februar bis 06. März gelten. Das Kabinett verhandelt noch über die Regelungen. Änderungen sind möglich.

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Im Wesentlichen sollen die bisherigen Regelungen beibehalten werden. Kleinere Anpassungen bezüglich der umliegenden Bundesländer wurden dennoch getroffen. Unter anderem sind diese:

  • Die Hotspot-Regelung soll vom weiteren Infektionsgeschehen in Sachsen abhängig gemacht werden. In der neuen Corona-Verordnung ist diese zunächst nicht aufgeführt. Aber wenn die Infektionszahlen steigen, kann jederzeit eine sofortige Wiedereinführung der Hotspot-Regelung durchgeführt werden.
  • Klarstellung des Genesenennachweises: Ein Genesenennachweis gilt unbefristet, wenn man zwei Impfungen erhalten hat und danach erkrankt bzw. wieder genesen ist. Das wird in der neuen Verordnung für die 2G Plus Regel nochmals klargestellt. 
  • Anpassung der Messen: Spezifische Regelungen zu Messen und Kongressen sollen aufgenommen werden. Unter Anwendung des 2G-Modells und mit Kapazitätsbeschränkungen sollen diese wieder möglich werden.
  • Zusätzlich aufgenommen wurde das Thema Hochzeiten: Diese sollen mit 20 Personen und unter 3G erlaubt sein.
  • Dienstleistungen und körpernahe Dienstleistungen sollen gleichgestellt werden. Beides soll unter 2G möglich werden. 

Erst am Dienstag wird die neue Corona-Notfall-Verordnung endgültig beschlossen.