„Die Geschichte vom kleinen Mann im Bauch“

Dass Puppentheater nicht nur etwas für Kinder ist, hat das Chemnitzer Ensemble mit seiner letzten Premiere „Die Box“ bewiesen.

Denn dieses Stück war eine Produktion für Jugendliche und Erwachsene. Die „Geschichte vom kleinen Mann im Bauch“ wendet sich nun wieder an die kleinen Zuschauer. Am kommenden Montag ist Premiere.

Er ist noch gar nicht auf der Welt und steht doch schon im Mittelpunkt, denn der kleine Mann – er wird vom bösen Zauberer bedroht. Retten kann ihn nur seine Mama. Sie muss allein in die Welt hinausziehen, um das Böse zu besiegen.

Interview: Manfred Blank – Regie

Während die Mama mit Mut, Herz und Verstand durch die Welt zieht wird klar, nichts ist so böse wie es scheint. Denn die Hexe ist in Wirklichkeit eine Prinzessin, der Drache eine Blumenwiese. Selbst der böse Zauberer leidet unter seiner Einsamkeit und froh, als er in der Prinzessin eine Gefährtin im Geiste gefunden hat.

Für Puppenspielerin Uschi Marr ist die „Geschichte vom kleinen Mann
im Bauch“ ein kleiner Kraftakt. Sie hat im wahrsten Sinne des Wortes
45 Minuten lang alle Hände voll zu tun. Unterstützt wird sie von Manfred Blank, der die Reise der Mama musikalisch begleitet.

Interview: Manfred Blank – Regie

Ende gut, alles gut – der kleine Mann kommt auf die Welt und alle sind glücklich – Mama, Papa und die kleinen Zuschauer, die auf sehr unterhaltsame Art und Weise erfahren haben, dass das Böse nicht immer böse sein muss – und dass es sich lohnt, optimistisch durchs Leben zu gehen.

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