Die Hitze sagt ade

Am Freitag gibt es noch mal Hitze zwischen 24 und 36 Grad. Das ist sozusagen das Finale des Sommers.

Beendet wird der Sommer dann ab Freitagnachmittag mit einem großen Feuerwerk. Die beiden Tiefs Achim und Bert bringen von West nach Ost heftige Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen die bis in den Samstag hinein andauern.

Am Samstag werden dann maximal noch 10 bis 21 Grad erreicht, also 10 bis 15 Grad weniger als noch heute der Fall. „Besonders deutlich wird der Temperatursturz in den Bergen. Die 0-Grad-Grenze stürzt von heute 4000 Meter auf knapp 2000 Meter runter“ erklärt Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal WETTER.NET.

Der Samstag markiert den Wetterwechsel. Stellenweise ist es den ganzen Tagen voller Wolken und immer wieder fällt teils kräftiger Regen oder es gibt Schauer. Dann heißt es: Fenster und Türen auf und raus mit der schwülen Luft – aber nur, wenn es gerade nicht zu stark schüttet.

Der Sonntag bringt dann vor allem im Süden schon wieder freundliches Wetter. Sonst gibt es noch einzelne Schauer. Mit 17 bis 22 Grad ist es schon wieder etwas wärmer.

Die Entwicklung für Deutschland in der neuen Woche:

Montag 17 bis 23 Grad, ein Mix aus Sonne und Wolken, im Norden im Tagesverlauf einzelne Schauer
 
Dienstag 16 bis 22 Grad, wechselnd bewölkt, nachmittags kann sich hier und da ein Schauer bilden

Mittwoch 17 bis 22 Grad, im Süden und der Mitte sehr freundlich, im Norden Schauer

Am Donnerstag startet dann der meteorologische Herbst. Und der sieht gar nicht mal so schlecht aus: Viel Sonne und ein paar Wolken. Das ganze bei angenehmen 19 bis 26 Grad.

Der Freitag bringt dann wieder mehr Schauer, mit 18 bis 25 Grad bleibt es aber warm.

Special: Evakuierungen in New York? Was macht Hurrikan Irene?

Der Hurrikan Irene macht sich auf den Weg zur Ostküste. Die Bahamas hat er bereits hinter sich gelassen und mit Windgeschwindigkeiten bis 200 Stundenkilometer für schwere Schäden gesorgt. Am Wochenende wird Irene die Küste von North Carolina vermutlich mit ähnlich hohen Windgeschwindigkeiten erreichen. WETTER.NET beobachten die Entwicklung des Sturms bereits seit 18. August. Schon damals sah es so aus, als wenn Irene das Potenzial für den ersten großen Sturm der Hurrikan-Saison haben könnte. Die Befürchtungen haben sich nun bestätigt. Irene könnte für die Ostküste der USA der gefährlichste Sturm seit Hurrikan Gloria im Jahr 1985 werden und sogar Neu-England erreichen.. Anbei eine Satelliten-Aufnahme von heute Morgen 5 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Die neusten Berechnungen gehen davon aus, dass der Hurrikan am Montag die Metropole New York erreichen könnte.

„Irene wird an der Ostküste der USA für schwere Schäden sorgen. Der Verkehr zu Land und in der Luft wird weitgehend zum Erliegen kommen. Wie sich die Zugbahn des Sturms genau entwickelt ist noch nicht sicher. Derzeit ist aber klar: New York liegt mitten in der Zugbahn und gilt damit als hoch gefährdet“ erklärt Wetterexperte Jung, der sich bereits seit Jahren mit Tornados und Hurrikans beschäftigt.

Mehr Infos zu Hurrikans gibt´s bei WETTER.NET: http://www.wetter.net/lexikon/hurrikan.html bzw. unter: http://www.wetter.net/wetternews/wetter-hurrikan-irene-legt-weiter-zu-5146.html