Die kleinsten Räucherhäuschen des Erzgebirges

Wenn es auf Weihnachten zugeht, dann überrascht die TU Chemnitz eher am Rande mit kleinen Spielereien.

Und wir meinen jetzt nicht die beliebten Weihnachtsvorlesungen. Die Forscher der Uni können auch mit Superlativen bei den Räucherhäuschen aufwarten.

Wenn Forscher der TU Chemnitz in Weihnachtsstimmung kommen, dann meist in Form von Superlativen. Das dachten sich auch Matthias Hackert-Oschätzchen und André Martin.
Sie begaben sich dazu in den Mikrometerbereich. Sie sehens nicht richtig, Moment… so, da ist es also, das Weihnachtsdorf mit Räucherhäuschen und Tannenbäumen auf der Cent Münze. 

Interview:  Matthias Hackert-Oschätzchen – Projektleiter TU Chemnitz

Die TU Chemnitz geht im Labor der Fakultät für Maschinenbau normalerweise ganz anderen Dingen auf den Grund. Die kleinen Räucherhäuschen sind da nur der Beweis was alles möglich ist.

Interview: Matthias Hackert-Oschätzchen – Projektleiter TU Chemnitz

Es ist kein Lebkuchenteig, auch kein Papier, die Häuser sind aus hauchdünnen Folien. Mit Hilfe eines winzigen elektrisch geladenen Salzwasserstrahls vom Durchmesser eines menschlichen Haares wird die Edelstahlfolie mit einer Dicke von 0,1 Millimeter zerschnitten. Heraus kommen winzig kleine Häuser, die trotzdem viel Arbeit machen. 

Interview: André Martin – Wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Chemnitz

Ob es die Minimillimeter Räucherhäuschen in die Serienproduktion schaffen ist eher fraglich. Die Ausfallquote ist, menschlich bedingt, sehr hoch.

Interview: André Martin – Wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Chemnitz

Das größte Problem konnten die Forscher der TU Chemnitz aber nicht lösen, das Haus muss, um seinem Namen gerecht zu werden auch qualmen. Im Labor hilft man da etwas nach. Standesgemäß mit einem Lötkolben…