Die Linke auf Straßenwahlkampf

Dresden - Die Linke ist auf Straßenwahlkampf. Mit Flyern und Lautsprechern bewaffnet, haben Politiker der Linkspartei am Dienstag mit Dresdnern auf öffentlichen Plätzen, wie Hauptbahnhof und Prager Straße gesprochen. Tilo Kießling und Katja Kipping wollten die Botschaft der Linken, 'Soziale Gerechtigkeit' verbreiten.

Das Wahlprogramm der Linken sei auf einem guten Weg, so Tilo Kießling. Das Programm besteht aus über 300 Punkten und wird am 6. April von der Partei beschlossen. Am 10. April wird es dann veröffentlicht. 

Im November kippte die Rot-Grün-Rote Mehrheit im Stadtrat aufgrund des Austritts dreier Stadträte aus der SPD-Fraktion. Jetzt geht die Linke, die aktuell 16 der 70 Plätze im Stadtrat hat, in die Offensive. Das zentrale Thema ist 'Soziale Gerechtigkeit', vor allem mit bezahlbarem Wohnraum und der Unterstützung sozial Benachteiligter. Auch ökologische Aspekte sind der Partei sehr wichtig. Um diese Themen bekannt zu machen, wählte die Partei den klassischen Straßenwahlkampf. Auch die Dresdner Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Linken Katja Kipping unterstützt die Partei auf lokaler Ebene. Es gehöre auch zu ihrer Wahlkreiswerbung, vor Ort zu sein und es sei wichtig, dass es eine starke Linke in Dresden gäbe, so Kipping. Die Partei hätte schon viel umgesetzt, wie bspw. das Sozialticket und das Vorantreiben des sozialen Wohnungsbaus.

Ein neues Gesicht bei den Linken ist die Studenten Ines Finkenwirth. Sie ist Spitzenkandidatin im Wahlkreis Dresden-Altstadt und setzt sich besonders für Umweltschutz ein. Ihr sei wichtig, dass sich auch einkommensschwächere Menschen ökologisch und nachhaltig ernähren können, sowie weitere Einsparungen von Plastikmüll.

Wie sich der Stadtrat für die nächsten fünf Jahre zusammensetzt, entscheidet sich bei der Kommunalwahl am 26. Mai.