Die Linke im Stadtrat drängt auf Ausbau Kesselsdorfer Straße

Seit langem wird über den Ausbau des Boulevards Kesselsdorfer Straße gestritten. Die Linken wollen jetzt einen Antrag im Stadtrat einreichen, um den zügigen Umbau zu realisieren. Denn die Kesselsdofer Straße ist ein gefährlicher Unfallschwerpunkt. +++

Die Kesselsdorfer Straße in Dresden Löbtau ist eine der meist befahrenen Straßen im Dresdner Stadtgebiet.

Pro Tag fahren zwischen Tharandter- und Reisewitzer Straße rund 13.000 Autos entlang. Dazu kommen Busse und Bahnen. Täglich benutzen etwa 23.000 Menschen den öffentlichen Personen Nahverkehr.

Durch diese hohe Frequentierung von Menschen und Fahrzeugen sind Unfälle quasi vorprogrammiert.

Interview mit André Schollbach (Die Linke), Fraktionsvorsitzender
 
Darum plädiert die Linke Fraktion im Stadtrat für einen zügigen Ausbau der Kesselsdorfer Straße und will am Donnerstag einen Antrag im Stadtrat einreichen.

Darin fordern sie die Oberbürgermeisterin auf, im Ortsamtsbereich Dresden-Cotta auf einer Einwohnerversammlung das Thema „Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße“ mit den Einwohnern zu erörtern.

Die Einwohnerversammlung selbst soll noch März 2010 stattfinden, so dass er Stadtrat im Frühjahr darüber beschließen kann.

Interview mit André Schollbach (Die Linke), Fraktionsvorsitzender

Autofrei soll der Boulevard dann sein, so Schollbach weiter.

Seit 1994 wird in Dresden über den Umbau der Kesselsdorfer Straße debattiert. Insgesamt 14 Varianten sind geprüft worden. Die Planungskosten belaufen sich inzwischen auf 150.000 Euro.

Der eigentliche Bau des sogenannten „Boulevards Kesselsdorfer Straße“ beläuft sich auf 17 Millionen Euro.

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