DIE LINKE kämpft gegen Verkauf des Sachsenbades

Dresden - DIE LINKE lässt nicht locker und kämpft weiter gegen den Verkauf des Sachsenbades und dessen Umbau zu Büroflächen. Die Fraktion ruft aktuell zur Unterzeichnung der Petition "Vertragsverhandlungen zum Verkauf des Sachsenbades sofort stoppen!" auf.

© Sachsen Fernsehen

Den Verkauf des Sachsenbades besiegelte der Stadtrat am 12. Mai mit den Stimmen von CDU, SPD und AFD.
Grund für den Beschluss des Vekaufes war, dass die Stadt angeblich kein Geld für die Sanierung des Bades hatte. Oberbürgermeister Hilbert hatte der Öffentlichkeit jedoch den erzielten Jahresüberschuss von 109 Millionen Euro im Jahr 2020 verschwiegen und dem Stadtrat erst nach der Entscheidung zum Verkauf über das Geld informiert.
Der interessierte Investor hat das Bad allerdings noch nicht erworben, da bislang die vertraglichen Pflichten des Verkaufs noch nicht geklärt wurden. Bis diese geklärt sind, sieht die Fraktion der LINKEN noch Hoffnung, das Sachsenbad nicht verkaufen zu müssen und anstelle eines Bürokomplexes ein Gesundheitsbad zu errichten.
"Das letzte Wort zur Zukunft des Sachsenbades ist noch nicht gesprochen. Unser Ziel besteht darin, den Verkauf des Sachsenbades zu stoppen" so LINKEN-Fraktionsvorsitzender André Schollbach.
Die Petition wurde bislang von 697 Bürgern unterzeichnet.