Die nächste Krise kommt bestimmt

Dresden – Eine „Krise“ verbinden viele Führungskräfte in erster Linie aus betriebswirtschaftlicher Sicht mit Zahlungsschwierigkeiten bis hin zur Insolvenz. Doch was ist mit anderen – plötzlich eintretenden – Sondersituationen, die dem Unternehmen wirtschaftlich schaden bzw. sein Image oder seinen „Ruf“ nachhaltig beschädigen? Worauf es bei der Vorbereitung auf eine Krise und ihrer Bewältigung im Ernstfall ankommt, das war am Montagabend das Thema bei der Veranstaltung der Reihe „Fit für die Zukunft“.

Die nächste Krise kommt bestimmt – sie kann schneller eintreffen als gedacht – und vor allem kann sie jedes Unternehmen zu jeder Zeit treffen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Unternehmen können sich strategisch auf Krisen vorbereiten! Tipps vom PR- Experten Norbert Minwegen gab es jetzt bei einem Seminar der Veranstaltungsreihe „Fit für die Zukunft“, zu der die Wirtschaftsprüfergesellschaft Schneider und Partner zweimal jährlich in das Hilton Hotel Dresden einlädt. Ein wichtiger Rat: Jeder Unternehmer sollte ein individuell erstelltes Krisenhandbuch „in der Schublade“ haben, quasi als sein Leitfaden durch eine mögliche Krise.

Welche Bedeutung und welchen Wert strategische Kommunikation für das erfolgreiche Meistern einer unternehmerischen Krise hat, verdeutlichten die Teilnehmer der anschließenden Podiumsdiskussion. Dr. Marcus Bertelsmeier beispielsweise, musste nach dem plötzlichen Tod seines Vaters im Herbst 2014 zusammen mit seinem Bruder die Geschäftsführung eines mittelständischen Unternehmens übernehmen.

Mit Hilfe einer schnellen und prozesssicheren Kommunikation lässt sich die Reputation eines Unternehmens in der Öffentlichkeit wirksam schützen. Und wie bei jedem unternehmerischen Handeln sollte auch die Bewältigung von Krisen planvoll angegangen werden, denn jede Krise trägt in sich auch immer die Wendung zum Positiven.