„Die neue konservative Volkspartei in Sachsen ist die AfD“

Dresden – Sie hatte zuletzt das Meiste Aufsehen erregt, Frauke Petry, ehemalige Fraktionsvorsitzende der AfD. Durch das Verlassen der Partei und nun mehr als Fraktionslose, erhält Petry als Landstagsabgeordnete nur noch die Grundentschädigung. Ihre Diäten verkürzen sich damit fast um die Hälfte, von ehemals 9.800 Euro auf 5.600 Euro. Da auch der Parlamentarische Geschäftsführer Uwe Wurlitzer und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kirsten Muster am Dienstagabend ihren Austritt verkündeten, führten sie als Fraktionslose zu Beginn der Landtagssitzung zu einer besonderen Maßnahme.

Trotz dem Ausscheiden war die AfD und der Einzug in den Bundestag immer wieder Thema, so zum Beispiel als es um den von den LINKEN eingereichten Antrag zu einer Debatte des Landesaktionsplans ging. Dieser beinhaltet Förderungsprogramme für Menschen unterschiedlicher Lebensweisen, z. B. homosexuelle, lesbische und transsexuelle Personen. Der Plan wurde nach langjähriger Arbeit Mitte September dieses Jahres ins Leben gerufen und beinhaltet unter anderem Förderprogramme für Schulen und den öffentlichen Dienst. Die Diskussion fokussierte sich trotz der aktuellen Ereignisse weitestgehend auf das Wesentliche. Zum weiteren Vorgehen der AfD im Sächsischen Landtag heißt es, die Arbeit der Fraktion geht weiter und bisherige Aufgaben werden vorerst kommissarisch neu verteilt. Am 19. Oktober erfolgt die Wahl eines neuen Vorstandes.