Die Schätze der Wettiner

Den Finger gereicht, die Hand genommen.

Die Erben des Königshauses Wettin fordern weitere 139 Bilder aus dem Depot der Neuen und Alten Meister zurück.
Die staatlichen Kunstsammlungen sind entsetzt und bezeichnen die erneuten Forderungen als unfair. 
Bereits Ende 2006 gab es seitens der Wettiner-Erben Rückforderungen aus den Porzellansammlungen.
Jetzt erneute Forderungen: 139 Bilder.
Darunter sind Teile der Ahnengalerie und bekannte Landschaftsbilder, gemalt von Hofmalern wie Louis de Silvestre oder Johann Thiele.
Aber nicht nur dass, die Kunstsammlungen wurden aufgefordert, die Herkunft von 1304 weiteren Bildern zu klären. 
Die Wettiner sind dabei im Recht. 1999 gab es bereits einen Vertrag zwischen dem Freitstaat und den Erben, der zu einer Ausgleichszahlung in Höhe von 24 Millionen Mark führte.
Allerdings gab es eine Öffnungsklausel, die es den Wettinern nun erlaubt, nach weiterem Eigentum zu suchen.