„Die Umstellung auf Sommerzeit ist eine Belastung“

Von Samstag zu Sonntag werden die Uhren in Deutschland wieder auf die Sommerzeit gestellt. Der sächsische Europaabgeordnete Hermann Winkler (CDU) fordert in Brüssel, die Zeitumstellung endlich abzuschaffen. +++

Probleme durch gestörten Biorhythmus und Schlafmangel, erhöhtes Unfallrisiko im Straßenverkehr der bürokratische Aufwand sowie Kosten im Bahnverkehr und bei Speditionen. Das alles sind Nachteile der Zeitumstellung, wie sie diese Woche bei einer parlamentarischen Anhörung in Brüssel von Fachleuten geschildert worden sind. Der sächsische Europaabgeordnete Hermann Winkler plädiert deshalb seit langem dafür, die jährliche Umstellung einzustellen.

Interview mit Hermann Winkler (CDU), Mitglied des Europaparlaments

Mediziner sehen in der Zeitumstellung eine Belastung für den menschlichen Biorhythmus.

Interview mit Prof. Gerhard Ehninger, Universitätsklinikum Dresden

Aber es hilft alles nichts, Sonntagnacht wird wieder an der Uhr gedreht. Doch in welche Richtung?

Straßenumfrage

Ganz klar, bei der Umstellung von der Winterzeit auf die Sommerzeit werden die Uhren von zwei auf drei Uhr vorgestellt. Wir verlieren also eine Stunde, die wir erst im Oktober zurückbekommen. Doch was müsste passieren, damit der jährliche Wechsel entfällt? Deutschland kann das nicht allein entscheiden.

Interview mit Hermann Winkler (CDU), Mitglied des Europaparlaments

Winkler fordert, die EU-Kommission müsse endlich die Staaten an einen Tisch holen und anfangen, den europäischen Vorschriftendschungel zu entrümpeln. Bis es soweit ist, sollten Sie nicht vergessen, am Sonntag an der Uhr zu drehen!