Die Verbraucherzentrale will gegen Naturgefahren schützen

Dresden – Gegen Naturkatastrophen, wie Hochwasser und Sturm können wir nichts ausrichten. Deshalb haben am Freitag Vertreter aus verschiedenen Bereichen gemeinsam in Dresden diskutiert, wie sich Verbraucher künftig gegen die finanziellen Folgen einer Naturkatastrophe absichern können.

So wie nach der Starkregensimulation der Feuerwehr Dresden kann es auch nach einem Starkregen in Sachsen aussehen.

Schon mehrfach haben die Menschen zu spüren bekommen, welche Schäden Regen und Hochwasser anrichten können. Kleine Bäche werden plötzlich zu riesigen Flüssen.

Die Verbraucherzentrale Sachsen setzt sich schon seit 15 Jahren für einen Versicherungsschutz gegen Elementarschäden ein. Auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich war bei der Diskussion dabei und will sich für eine bezahlbare Versicherung für Jeden einsetzen.

Deshalb soll nun eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden Abhilfe schaffen. Dabei steht jeder Gebäudebesitzer in der Pflicht, so eine Versicherung abzuschließen. Durch diese Pflicht soll die gesamte Gesellschaft davon profitieren. Armut, Ausgrenzung und Überschuldung sollen dadurch zurück gedrängt werden.

Im Moment scheitert das Modell jedoch noch am Widerstand der Versicherer. Ob es sich in Zukunft durchsetzen wird, bleibt weiter abzuwarten.