Die Wetteraussichten für Dresden

Dresden – Derzeit erleben wir die wohl kältesten Tage des Winters in Dresden. Dabei gibt es am Dienstag blauen Himmel und Sonne in der Elbmetropole. Daran schließt sich jetzt eine der kältesten Nächte an. Das Thermometer zeigt -13 Grad. Der Himmel ist klar.

Deutschland ist derzeit total auf Eis gelegt, tagsüber wie nachts müssen wir bibbern. Vergangene Nacht sanken die Temperaturen selbst in tiefen Lagen bis auf minus 20 Grad, direkt am Erdboden wurden bis zu minus 23 Grad gemessen. Selbst in der Bundeshauptstadt Berlin wurden heute Morgen bis zu minus 15 Grad gemessen. Nach dem gestrigen Rekord auf dem Feldberg im Schwarzwald stellte heute Morgen die Zugspitze einen neuen Jahrhundertrekord auf!

„Mit minus 30,5 Grad war es dort in der Nacht zum Dienstag so kalt wie noch nie in einer dritten Februardekade seit dem Jahr 1901 – also seit 117 Jahren! Unter minus 30 Grad sind auf der Zuspitze für Ende Februar wirklich ein Extrem. Daran sieht man sehr deutlich um was für einen massiven Kaltlufteinbruch es sich derzeit handelt. Und: Die letzte Nacht des meteorologischen Winters 2017/2018 könnte zudem die kälteste werden. In der Nacht zu Mittwoch erwarten wir den absoluten Tiefpunkt. Dann kann die Temperaturen an einigen Orten in Deutschland auf bis zu minus 24 Grad sinken. Durch den strammen Ostwind kommen wir dann auf gefühlte Werte von bis zu minus 35 Grad. Zudem schneit es besonders in Ostseenähe weiter und es kommt durch den Wind zu starken Verwehungen mit Verkehrsbehinderungen“ warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Auch Mittwoch heißt es frieren in Dresden. Die Höchstwerte betragen -8 Grad. Es wird bewölkt. In den nächsten Tagen wird es wieder rapide wärmer. Der Donnerstag wird insgesamt freundlich aber noch kalt bei Temperaturen bis zu -2 Grad. Freitag scheint die Sonne bei wechselnder Bewölkung. Die Luft erwärmt sich auf 0 Grad. Und Samstag gibt es bei stark bewölktem Himmel nur wenig Sonnenschein. 3 Grad werden erreicht.

„Der Februar 2018 ist bisher 1,5 Grad kälter als im langjährigen Mittel. Mit den Messungen des heutigen und morgigen Tages wird diese negative Abweichung noch etwas zunehmen. Wir können damit heute schon sicher sagen: Es ist der kälteste Februar in Deutschland seit 2012. Damals gab es im Februar eine 3 wöchige markante Kältewelle mit europaweit mehreren hundert Toten“ erklärt Wetterexperte Jung.

© Zuschauerfoto Gina Preiß
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