Grünau: Diese Ausstellung verschafft Gänsehaut

Leipzig – Leipziger Antifaschisten und ihre Abschiedsbriefe“ sind in einer Ausstellung im Komm-Haus in Grünau zu sehen. Die Schau beschäftigt sich mit einer der größten kommunistischen Widerstandsgruppen im Dritten Reich.

Die so genannte Schumann-Engert-Kresse-Gruppe wurde 1941 von Georg Schumann, Otto Engert und Kurt Kresse in Leipzig aufgebaut. Zu ihr gehörten auch Namen wie Arthur Hoffmann, William Zipperer und Georg Schwarz. Nach ihrer Verhaftung wurden die Widerstandskämpfer im Januar und Februar 1945 hingerichtet. Die gezeigten Briefe schrieben die Männer nur wenige Tage oder Stunden vor ihrem Tod. Initiiert und konzipiert hat die Ausstellung der Leipziger Hobby-Historiker Fritz Hundt.

Gezeigt werden insgesamt 13 Tafeln, von denen sich jede einem Mitglied der Gruppe widmet. Auf dem Südfriedhof wurden Georg Schumann und seinen Mitstreitern mit einem Ehrenhain ein Denkmal gesetzt. Zu sehen ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Komm-Hauses.