Diese Künstlerin macht Dresden zur Suffragette City

Dresden – Die Frauenrechtsbewegungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts und aktuelle Fragen der Gleichstellung sind Inspiration für die niederländische Künstlerin Lara Schnittger. Mit ihrer Performance Suffragette City hat sie weltweit aufsehen erregt und Kunst in den öffentlichen Raum gebracht.

Mit ihrer Performance „Suffragette City“ will die niederländische Künstlerin Lara Schnittger auf die mangelhafte Gleichstellung in der Gesellschaft aufmerksam machen. Als künstlerische Stellungnahme gegen populistische Bewegungen und mangelnde Frauenrechte werden mehr als 50 Freiwillige textile Skulpturen durch die Dresdner Innenstadt tragen. Am Freitagvormittag hat die Künstlerin die letzten Vorbereitungen für den Demonstrationszug getroffen. Ähnlich wie in Washington nach der Amtseinführung von Donald Trump, will Schnittger auch in Dresden zur Diskussion über Kunst und Gemeinschaft anregen. Aus ihrer Sicht gibt es dennoch große Unterschiede zwischen ihrer Wahlheimat USA und Deutschland. Das Kunsthaus Dresden hat die Künstlerin in Kooperation mit dem Berliner Maxim-Gorki-Theater eingeladen. Der Marsch zieht am Abend vom Rathaus aus durch die gesamte Dresdner Innenstadt. Am 11. November soll die Performance dann auch am Brandenburger Tor für Gesprächsstoff sorgen.