Anzeige Diese Woche erneute Serie von Einbrüchen in Chemnitz

Die Einbrüche und Autodiebstähle reißen auch nach dem Jahreswechsel im Januar in Chemnitz nicht ab. Wie die Polizei verlauten lässt, sind vor allem die Chemnitzer Stadtteile Rabenstein, Adelsberg und Bernsdorf sowie das Schloßchemnitz betroffen. Diebe und Kriminelle brechen hier gezielt in Wohnungen, Häuser, aber auch in Kellern und Kammern ein.

So verschafften sich die Täter beispielsweise Zugang zu einem Einfamilienhaus, indem sie die Eingangstür aufhebelten. Vorwiegend standen Schmuck und wertvolle Elektronikgeräte im Visier der Einbrecher, der Schaden beläuft sich auf einige Tausend Euro. In Bernsdorf brachen die Einbrecher hingegen in eine Bodenkammer ein und erbeuteten eine Kühlbox sowie Angelausrüstungen.

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Für Autokriminalität sucht die Polizei nach Zeugen

Täglich meldeten die Chemnitzer Beamten in dieser Woche Einbrüche und kriminelle Handlungen – darunter auch Schädigungen von Autoreifen. Somit ist auch die Zahl der Sachbeschädigungen im Jahr 2018 in der sächsischen Stadt nicht rückläufig. Die Polizei verzeichnete allein in den vergangenen Tagen rund 20 Fälle, in denen Besitzer zerstochene Reifen ihrer Autos meldeten. Die Tatorte liegen an der West-, der Barbarossa-, und der Hübschmannstraße, wo insgesamt mehr als zehn Autos ein oder zwei zerstochene Reifen aufwiesen.

Die Chemnitzer beklagen immer wieder Täter, die in diesem Bereich aktiv sind und gezielt Autoreifen zerstören. Ähnliche Serien ereigneten sich im vergangenen Oktober, als die Täter in den Stadtteilen Kaßberg, Hilbersdorf und Sonnenberg zuschlugen. Die Kriminalität riss auch im November nicht ab, als die Serie der Autoverbrechen in Schloßchemnitz, Altendorf und Kaßberg weiterging. Viele der Autos, deren Reifen zerstochen wurden, standen im Halteverbot oder im Parkverbot. Für die jüngsten Fälle sucht die Polizei weiterhin nach Zeugen, die sich zu den Tatzeiten in der Nähe der Straßen aufhielten und möglicherweise etwas gesehen haben.

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Kriminalität verlagert sich zunehmend aus Chemnitzer Innenstadt

Auf die jüngsten Zahlen in der Kriminalitätsstatistik wird aktuell noch gewartet, jedoch geht die Stadt davon aus, dass die Kriminalität in Chemnitz insgesamt etwas niedriger ausfällt als zu Beginn des vergangenen Jahres. Ein Problem sei, dass sich die Kriminalitätsschwerpunkte, anders als in den sächsischen Großstädten Dresden und Leipzig, zunehmend in andere Viertel abseits der Innenstadt verlagern. Vor allem in den Stadtvierteln Ebersdorf und Altchemnitz seien vermehrte Einbrüche oder Körperverletzungsdelikte zu verzeichnen. Die Polizei reagiert darauf mit verstärkter Präsenz, um der steigenden Beschaffungskriminalität Herr zu werden.

Keine Veränderungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität

Was die Wirtschaftskriminalität angeht gab es in den vergangen Tagen keine neuen und überraschenden Meldungen. Für Verbraucher ist dennoch Vorsicht geboten, sei es, ob es um das eigene Haus oder um eine Wette beim Wettanbieter um die Ecke geht. Es ist sinnvoll, entsprechende Maßnahmen zu treffen und das eigene Heim mit einem gut ausgestatteten Einbruchsschutz und einer Alarmanlage auszurüsten. Im Wettbereich reicht es oftmals schon aus,  sich auf Sportwetten.net nach renommierten Wettanbietern umzusehen, um zu vermeiden, selbst zu einer Zielscheibe von kriminellen Machenschaften zu werden.

Videoüberwachung im öffentlichen Raum sinnvoll?

Derzeit ist im Gespräch, ob eine Videoüberwachung des öffentlichen Raumes sinnvoll ist. Eine Überwachung per Video kann keine einhundertprozentige Garantie für einen Rückgang der Verbrechen abgeben, aber den Menschen ein sichereres Gefühl vermitteln. Auf Parkplätzen, in Parkhäusern oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln sei sie aber durchaus wirksam, um Delikte zu verhindern.