Digitale Zukunft in Sachsen

Chemnitz – Whats App, Facebook und Google sind aus dem Alltag kaum noch wegzudenken.

Für die Jugend ist der Umgang mit Technik und Medien selbstverständlich, doch viele Ältere haben damit ihre Schwierigkeiten. Da die Digitalisierung aber auch in Unternehmen immer mehr Einzug hält, ist ein Umdenken zwingend erforderlich. Aus diesem Grunde fand am Freitag in den Geschäftsräumen der IHK Chemnitz ein Fachforum zum Thema „Digitale Zukunft @sachsen“ statt. Dabei wurde inbesondere über die Auswirkungen einer digitalen Gesellschaft 4.0 diskutiert.

In vielen Firmen hat bereits ein Umdenken stattgefunden. So sind zum Beispiel zahlreiche Unternehmen inzwischen sehr gut vernetzt und bieten ihren Kunden einen Komfort, der noch vor einigen Jahren kaum denkbar war. Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Wert auf Umweltschutz gelegt wird, ist der Trend vom Briefverkehr zur digitalen Kommunikation ebenfalls positiv zu bewerten.

Während der Wandel zur digitalen Gesellschaft in vielen Bereichen des täglichen Lebens eine Vereinfachung mit sich bringt, wachsen andererseits jedoch auch die Ängste der Menschen. Denn was bedeutet es für traditionelle Ausbildungsberufe, wenn immer mehr Prozesse digitalisiert und zum Teil Arbeiter durch Maschinen ersetzt werden?

Ministerpräsident Stanislaw Tillich war ebenfalls vor Ort und betonte wie wichtig der Schritt in die Digitale Zukunft für Sachsen sei, um wirtschaftlich mithalten zu können. Gleichzeitig bringe der Wandel aber auch viele Erfordernisse mit sich. So müsse zum Beispiel in Sachen Arbeitszeitgesetz eine Neuerung erfolgen, so der Ministerpräsident.