Diktiergerät des Elster-Mörders untersucht: Plante Benjamin H. einen weiteren Mord?

Wie die „Dresdner Morgenpost“ unter Berufung auf Ermittlerkreise mitteilt, plante der Elsterflutbettmörder nach der Tötung von Jonathan H. einen weiteren Mord. Das geht aus der Untersuchung des Diktiergerätes von Benjamin H. hervor. +++

Wie nun bekannt wurde, soll der 23-jährige Mörder Details des Mordes, dessen Vorbereitung und weitere Tötungspläne auf einem Tonbandgerät festgehalten haben. Die Aussagen sollen maßgebliche Lücken in den Ermittlungen geschlossen haben, werden die Ermittler in der Zeitung zitiert.

So hatten sich die beiden Männer zum Sex in der Lindenauer WG von Benjamin H. verabredet, wo auch der Mord am 12. Oktober 2011 geschah. Das Opfer Jonathan H. wurde laut dem rechtsmedizinischen Gutachten an diesem Tag zu erst vergewaltigt, danach kastriert und mit mehreren Messerstichen getötet.

Was nach der Tat geschah, ist bekannt: Benjamin H. zerstückelte die Leiche seines Opfers und warf sie in die Elster in Leipzig, wo sie Anfang November 2011 von Passanten entdeckt wurden. Der bis heute verschwundene Kopf soll laut den Aufnahmen auf dem Diktiergerät von Benjamin H. zertrümmert und im Wald verscharrt worden sein.

Schockierend: Nach seiner grausamen Tat plante der 23-jährige Täter einen weiteren Mord. So wollte Benjamin H. einen Mann finden, der ihm ähnlich sieht, um diesen zu töten und seine Identität anzunehmen.