Diskussion um Festverglasung am Kulturpalast geht in die nächste Runde

Trotz der Grundsteinlegung des Jüdenhofes am Neumarkt ist das Problem des Schallschutzes zum angrerenzenden Kulturpalast noch immer nicht gelöst. Nach dem Baustart für das Großprojekt drohen jetzt Baustopp und finanzielle Verluste.+++

Der Fenster-Streit am Neumarkt geht in die nächste Runde. Zwar haben Bauherren und künftige Mieter des Jüdenhofs am Donnerstagnachmittag auf dem Dresdner Neumarkt Grundsteinlegung gefeiert. Wegen des Streits mit der Stadt Dresden um Schallschutzmaßnahmen zum angrenzenden Kulturpalast droht nach dem Baustart jetzt möglicherweise der Baustopp für das Großprojekt.

Interview: Michael Kimmerle, Geschäftsführer Kimmerle Dresden (im Video)

Die Stadt befürchtete, Wohnungseigentümer könnten gegen den nächtlichen Krach des Kulturpalastes klagen. Die Lösung: Bei allen angrenzenden Bauprojekten Festverglasung einbauen. Beim entstehenden Hotel könne man abschraubbare Fenstergriffe montieren.

Die Investoren rechnen bereits mit finanziellen Verlusten. Nach Angaben von Michael Kimmerle sei der Jüdenhof, in dem neben Hotel auch Gewerbe und Wohnflächen entstehen, bereits zu 80 Prozent vermietet. Nur für die strittige Seite zum Kulturpalast gäbe es bisher keine Interessenten.

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