Diskussion zum 19. Februar 2011

Das Bündnis »Nazifrei! – Dresden stellt sich quer« lädt ein zur Diskussion »19. Februar 2011 – Bilanz & Ausblick«. +++

In der Diskussion sollen die Ereignisse rund um den 19. Februar 2011 ausgewertet werden.

Zudem will das Bündnis weitere Entwicklungen zur Debatte stellen.
„Wir möchten gemeinsam mit allen diskutieren, die mit uns am 19. Februar auf der Straße waren und allen anderen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden Geschichte werden zu lassen“, sagte Bündnissprecherin Franziska Radtke.

Dazu lädt das Bündnis ganz herzlich ein: Am 14. Mai 2011 um 19.00 Uhr in das Hörsaalzentrum der TU Dresden zu »19. Februar 2011 – Bilanz & Ausblick«

Als Gast und Diskussionsteilnehmer begrüßt das Bündnis »Dresden – Nazifrei!« hierzu besonders den Journalisten Andreas Speit. Er ist Autor und Herausgeber diverser Bücher zum Bereich Rechtsextremismus.

20.000 Menschen folgten am 19. Februar 2011 dem Aufruf des Bündnis „Dresden Nazifrei“ und verhinderten mit Massenblockaden trotz massiver Polizeigewalt Europas größten Naziaufmarsch.
Damit ist es zum zweiten Mal in Folge dank der Entschlossenheit vieler gelungen, den Nazis eines ihrer zentralen Großereignisse zu nehmen.

Weitergehende Ergebnisse dieses Erfolges sind inzwischen zu sehen: Die Nazis diskutieren offen darüber, in Zukunft auf Großaufmärsche zu verzichten. In Dresden hat endlich eine Debatte über den Umgang mit dem Gedenken an den 13. Februar begonnen. Ebenso wird stärker die Frage aufgeworfen, wieso die Nazidemo über Jahre so groß werden konnte. Das Versagen der Stadtverwaltung und Anknüpfungspunkte an den Opfermythos sind ein Teil davon. Wie bereits im letzten Jahr versuchen Polizei und Staatsanwaltschaft jedoch, den Protest zu kriminalisieren. Die Sonderkommission 19.2. hat begonnen hunderte Strafverfahren gegen BlockiererInnen einzuleiten.

Quelle: Bündnis Dresden Nazifrei!
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