Diskussionen um geplante Flüchtlings-Wohnanlage an der Alten Messe

14 Container sollen auf der Brachfläche an der Richard-Lehmann-Straße aufgestellt werden. Wir haben die Stadträte gefragt, was sie davon halten. Die Antworten gibt es in der Drehscheibe und auf www.leipzig-fernsehen.de +++

Die von der Stadtverwaltung liebevoll „Bungalow-Anlage“ genannte neue Flüchtlingsunterkunft an der Alten Messe sorgt erwartungsgemäß für viel Gesprächsstoff. Wie Stadtsprecher Matthias Hasberg bestätigte sind auf der Brachfläche zwsichen dem MDR-Gelände und dem Hama-Blutspendezentrum an der Richard-Lehmann-Straße Notunterkünfte für 350 Flüchtlinge geplant. Die dafür nötigen Wohn-Container werden möglicherweise vom Fußballverein RB Leipzig abgekauft. Voraussichtlich im ersten Quartal 2016 könnten dann erste Flüchtlinge einziehen. Zuvor wird die ehemals für die Großmarkt-Anlieferung genutzte Fläche noch hergerichtet, dass heißt es werden unter anderem Wasser- und Stromleitungen verlegt. Insgesamt sind 14 Wohncontainer geplant, sie sollen für zwei Jahre als Notunterkunft dienen. Das Vorhaben stößt auf geteiltes Echo, einige Reaktionen der Leipziger Stadträte zeigen wir Ihnen im Video.