Distrikt Chemnitz darf gestaltet werden

Chemnitz – Am Montag ist die Kunstinstallation „Distrikt Chemnitz“ am Karl-Marx-Monument eröffnet worden.

Der Künstler Florian Huber setzt sich mit dieser Arbeit mit dem Thema Ausgrenzung durch individuell gestaltbare zellenartige Räume auseinander. Dafür hat er rund 300 Bauzäune in den vergangenen zwei Wochen zusammengeschweißt.

Das Kunstwerk soll nicht als abgeschlossenes System, sondern vielmehr als Einladung zur Kommunikation verstanden werden. Alle Chemnitzerinnen und Chemnitzer sind aufgerufen, sich an der Gestaltung der einzelnen Zellen zu beteiligen. So sollen neue Lebens- und Erfahrungsräume entstehen.

Gefördert wird das Projekt von der Stadt Chemnitz im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie Leben“ mit insgesamt 6.000 Euro. Die Kunstinstallation ist Teil des Kunst-Festivals IBUg, welches vom 25. August bis 3. September in Chemnitz stattfindet. Träger ist das KulturTragwerk Sachsen e.V., das mit dieser Installation einen Beitrag zum Thema Beteiligung/Ausgrenzung leisten möchte.

Interessierte können den „Distrikt Chemnitz“ noch bis zum 14. September ansehen und natürlich mitgestalten.