Dix einmal anders

Das Museum Gunzenhauser beschäftigt sich anlässlich des 120. Geburts-tages von Otto Dix erneut mit ganz besonderen Werken des großen Malers.

Nach der Sonderschau mit Selbstbildnissen von Dix widmet sich auch diese Ausstellung wieder einem ganz speziellen Aspekt – der Beziehung des Künstlers zu seinen Chemnitzer Auftraggebern.

Interview: Thomas Bauer-Friedrich – Kurator Museum Gunzenhauser

Neben dem Chemnitzer Kinderarzt Dr. Otto Köhler gehörte auch der Unternehmer Fritz Emil Niescher zu den Sammlern und Freunden Otto Dix`.

Im Auftrag Nieschers schuf der Künstler für dessen Gartenpavillon eine Wandmalerei, die bei den Bombenangriffen im März 1945 zerstört wurde.

Für die Ausstellung wurde die Arbeit „Orpheus und die Tiere“ rekonstruiert und als Rauminstallation begehbar gemacht.

Nachdem Otto Dix in den 20er Jahren mit sozialkritischen Werken provozierte, zeigte er sich in seiner anschließenden Schaffensperiode von ganz anderer Seite.

Interview: Thomas Bauer-Friedrich – Kurator Museum Gunzenhauser

So umfasst die Ausstellung neben allegorischen Gemälden auch Landschaftsbilder.

Insgesamt werden mehr als 60 Exponate ausgestellt, der überwiegende Teil sind Werke aus Privatbesitz und Leihgaben anderer Museen. Bis 15. April ist die Ausstellung im Museum Gunzenhauser am Falkeplatz zu sehen.

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