Doch kein Osterausflug für Jedi

Dresden – „Bevor unsägliche Gerüchte die Runde machen, möchten wir Sie an dieser Stelle selbst informieren. Heute morgen ist das Flusspferd Jedi aus seinem Gehege ausgebrochen“, heißt es in einer E-Mail und Flyern, die am Ostermontag in Dresden verbreitet wurden. Dabei handelt es sich um eine Falschmeldung, die im Namen des Circus Voyage in Umlauf gebracht wurde.

Fakenews, sogenannte Falschmeldungen, kursieren nicht nur im Netz, sondern können auch auf der Straße verbreitet werden. Weltbekannt hat den Begriff der amerikanische Präsident Donald Trump gemacht. Facebook hat den unwahren Behauptungen seit kurzem den Kampf angesagt. Auch in Dresden trifft man sie an, wie der Fall Circus Voyage zeigt. In E-Mails und Flyern hatten Unbekannte am Ostermontag verbreitet, dass ein Flussnilpferd names „Jedi“ aus dem Zircus ausgebrochen sei. Anwohner hätten den Zirkus informiert, dass das Tier ihnen im Großen Garten begegnet sei.
Aktuell macht der Circus Voyage mit seiner aktuellen Show „Circus unter Wasser“ auf der Cockerwiese halt. Er zählt zu den letzten der mit großen Tieren, wie afrikanischen Elefanten, Giraffen und eben einem Nilpferd durch Deutschland tourt. Dafür wird er von Tierschützern kritisiert.
Den Urheber der Falschmeldung konnten Polizeibeamte am Montag nicht ausfindig machen. Wie ein Zirkussprecher am Dienstag mitteilte, wolle man nun Anzeige erstatten.