Dr. Günter Bruntsch neuer Präsident der IHK Dresden

Auf der Sitzung der Vollversammlung am Mittwoch ist der Dresdner Unternehmensberater Dr. Günter Bruntsch nach jahrelangen Engagement zum neuen Präsidenten der IHK Dresden gewählt worden. +++

Dr. Günter Bruntsch ist seit Anfang 2009 als Inhaber der GB Consult Unternehmensberatung in der sächsischen Landeshauptstadt tätig. Der gebürtige Dresdner hat nach einer Lehre zum Werkzeugmacher und Studien des Chemieanlagenbaus und der Kältetechnik als Ökonom promoviert. Bis 1990 stand er dem Dresdner Kombinatsbetrieb VEB Komplette Chemieanlagen als Direktor vor und übernahm nach der politischen Wende die Geschäftsführung des Nachfolgebetriebes, der Linde-KCA-Dresden GmbH, einem weltweit führenden Unternehmen bei Planung, Lieferung und Bau von Chemie-, Gas-, Biotechnologie- und Pharmazieanlagen mit mehr als 500 Mitarbeitern.

Bruntsch ist bereits seit einem Jahrzehnt aktiv im Ehrenamt der IHK engagiert. Er gehört seit 2000 der Vollversammlung und bis 2008 dem Präsidium – zuletzt als Vizepräsident – an. Während dieser Zeit arbeitete er zugleich mehrere Jahre im Fachausschuss Industrie der Kammer mit. Seit 2008 ist Bruntsch Mitglied des Finanzausschusses und ehrenamtlicher Rechnungsprüfer der IHK, und damit direkt in die Beratung, Aufstellung und Kontrolle des Wirtschaftsplans und der Haushaltsführung der Kammer eingebunden. Bruntsch ist darüber hinaus Mitglied des Verwaltungsrates im Studentenwerk Dresden, im Aufsichtsrat der IHK Bildungszentrum Dresden gGmbH sowie Präsident des Industrieclub Sachsen e. V., der seine Aufgaben in der Förderung der vielfältigen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Potenziale Sachsen und im vertrauensvollen Dialog zwischen Wirtschaft und Politik sieht.

Bruntsch möchte als neuer Präsident einerseits die Kontinuität der bisherigen Entwicklung wahren, andererseits auf Veränderungen reagieren. „Wir befinden uns in einer politischen und wirtschaftlichen Situation, in der sich vieles ändern wird und in der vieles auf den Prüfstand gestellt wird, auch wenn es hierzu momentan noch an klaren Konturen fehlt. Für die Arbeit der IHK bedeutet dies ganz besonders, sich als eine spürbare Interessenvertretung der mittelständischen Unternehmen zu beweisen“ so Bruntsch. Bei den Pflichtaufgaben der IHK gelte es weiterhin mit hoher Effizienz und möglichst unbürokratisch zu agieren und den sorgsamen Umgang mit den Mitgliedsbeiträgen fortzusetzen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Präsidium und Hauptamt sei hierfür eine unabdingbare Grundlage.

Quelle: Pressestelle Industrie- und Handelskammer Dresden

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