Dracula – Das Hörspiel-Event in Dresden: Ein voller Erfolg

Dracula überzeugte in “Junger Garde“ nicht nur mit bekannten Synchronsprecherstimmen, sondern auch mit gruseliger Atmosphäre und lebensechten Hintergrundgeräuschen. +++

Der Dresdner Wettergott war gnädig zu Bram Stokers „Fürst der Finsternis“ und auch das Dresdner Publikum freute sich über die Premiere des Livehörspielevents 2010 „Bram Stoker’s Dracula“ am Sonntag in der „Jungen Garde“. 

Mit Oliver Rohrbeck (Ben Stiller), Detlef Bierstedt (George Clooney), Erich Räuker (Alec Baldwin), Martin Kessler (Nicolas Cage), Melanie Pukass (Lorelai Gilmore) und nicht zuletzt dem gefragtem Synchronsprecher von Christian Bale, Sascha Rotermund, war die Crème de la Crème der deutschen Stimmen in Dresden anwesend.

Getreu dem Motto „Alles ist live!“ präsentierten die „Lauscherlounge“ aus Berlin und die MTS GmbH aus Münster dann bei schaurig-schöner Atmosphäre ein einzigartiges Schauspiel über den blutsaugenden Fürsten. Vor allem das nachmittägliche Gewitter verlieh dem Schauplatz eine ganz eigentümliche Atmosphäre, da Bühne und Arena zwar zu Beginn der Aufführung längst wieder trocken waren, dennoch aber eine schwül-warme Glocke über der „Jungen Garde“ zu liegen schien.

Die schnell einsetzende Dunkelheit tat ihr Übriges, so dass die Zuhörer unweigerlich in den Bann der bekannten Stimmen gezogen wurden und eine gespannte Stille auf den Rängen herrschte. Mit am meisten beeindruckte die Zuhörer allerdings „Geräuschemacher“ Peter Klinkenberg, der mit einfachsten Hilfsmitteln authentische Geräusche produzierte. Ob der ins Wasser stürzende Steuermann, dessen Sturzgeräusch mit einem zusammengepressten Müllbeutel hörbar gemacht wurde, oder der ins Herz des „Dunklen Fürsten“ getriebene Holzpflock. Hier wurde in einer offenen Wassermelone das Geräusch reißenden menschlichen Fleisches so treffend „artikuliert“, dass den Gästen mehr als nur ein Schauer über die Haut kroch.

Die gut zwei Stunden dauernde Veranstaltung verflog dann auch wie im Flug und die Verabschiedung durch das Dresdner Publikum mit „Standing Ovations“ machte deutlich, dass man sich bereits auf „ein nächstes Mal“ freut.

Auch für Organisator Oliver Rohrbeck war das Dresdner Gastspiel ein „unvergessliches Erlebnis“, wozu nicht nur die „fantastische Kulisse der ‚Jungen Garde’ mit ihrer einzigartigen Stimmung“ beitrugen, sondern auch das aus seiner Sicht „tolle Publikum!“

Quelle: Medienkontor

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