Drei Millionen Euro für die TU Dresden

Davon werden 1,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), kofinanziert durch den Freistaat Sachsen, der TU Dresden für Nachwuchsforschergruppen zur Verfügung gestellt. +++

Die Förderung über die Richtlinie „ESF Hochschule und Forschung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst“ bietet zehn Nachwuchsforschern aus den Fachbereichen Informatik und Elektrotechnik im Projekt „IMData“ („Integrierte Hard- und Softwaremechanismen für datenintensive Anwendungen auf heterogenen Mehrkernsystemen“) die Möglichkeit zur Qualifizierung. Im Rahmen des Projekts, das an das Exzellenzcluster „Center for Advanced Electronics Dresden“ (cfaed) angelehnt ist, wird ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Nutzung noch leistungsfähigerer Datenverarbeitungs- und Datenanalysesysteme gelegt.

Inhaltlich forscht die Gruppe auf dem Gebiet der Grafikbeschleuniger in gewöhnlichen Desktoprechnern an der Verlagerung komplexer Berechnungen von herkömmlichen Prozessorkernen auf speziell optimierte und effizientere Beschleunigerkerne. Ziel ist es, intelligente und anwendungsbewusste Mechanismen zu entwickeln, die es ermöglichen, ein breiteres Spektrum an komplexen Anwendungen in diesem Sinne auf Spezialhardware zu verlagern. Offizieller Start des Projekts ist der 1. August 2012.

Mit 1,336 Millionen Euro wird die Nachwuchsforschergruppe SAPHIR („Saxonian Platform for High Perfomance Irrigation“) an der TU Dresden gefördert. Ziel des Projektes ist, auf der Basis virtuell erzeugter Modelle von Feldern in Kombination mit Erkenntnissen aus den Bereichen Pflanzenwachstum und Bodenwasserhaushalt ein optimiertes Bewässerungsmanagement zur Verfügung zu stellen.

Seit dem Jahr 2008 haben sächsische Hochschulen für Nachwuchsforschungsprojekte rund 60 Millionen Euro Fördergelder aus dem ESF-Fonds abgerufen. Bis zum Jahr  2013 stehen insgesamt 160 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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