Drei Sachsen unter Anschlagsopfern in Istanbul

Unter den Anschlagsopfern sind zwei Männer aus Dresden und eine Frau aus Leipzig. Die Statements von Sachsens Innenminister Markus Ulbig und dem SPD-Vorsitzenden Martin Dulig zu den Anschlägen sehen Sie auf www.dresden-fernsehen.de +++

Zehn Menschen, darunter mindestens acht Deutsche waren bei dem Selbstmordanschlag im Zentrum Istanbuls vor der Blauen Moschee waren am Dienstag getötet worden. Verantwortlich dafür soll der IS sein.

Traurige Gewissheit: Zu den Opfern zählen auch zwei Männer aus Dresden und eine Frau aus Leipzig, wie sas Sächsische Innenministerium am Mittwoch mitteilte.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ist am Mittwochmorgen zu einem Besuch nach Istanbul aufgebrochen.

Der Sächsische Innenminister Markus Ulbig spricht den Hinterbliebenen der Anschlagsopfer sein aufrichtiges Beileid aus:

„Für drei unserer Landsleute hat dieses hinterhältige Attentat einen sinnlosen Tod gebracht. Meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen. Diese menschenverachtende Gewalt verurteile ich auf das Schärfste. Ich werde weiterhin alles dafür tun, dass es solche feigen Anschläge in Sachsen nicht gibt.“

Auch der Sächsische Ministerpräsient Tillich verurteilt das Attentat und drückt den Opfern und ihren Hinterbliebenen sein Beileid aus. Es sein ein feiger Anschlag auf die Freiheit und Menschlichkeit: „Ich bin zutiefst erschüttert von diesem feigen und grausamen Terroranschlag in Istanbul, bei dem freie Menschen ihr Leben lassen mussten. Es ist traurige Gewissheit, dass unter den getöteten Deutschen auch drei Sachsen sind. Ich spreche den Angehörigen aller Opfer mein tiefstes Mitgefühl aus. Für sie und für uns alle ist dieser sinnlose Tod unbegreiflich und macht uns fassungslos. Dieser Terrorakt ist ein Anschlag auf Freiheit und Menschlichkeit. Alle demokratischen Kräfte werden gemeinsam gegen den internationalen Terrorismus zusammen stehen.“

Der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) ließ am Mittwoch mitteilen: „Es ist für unsere Stadt eine schreckliche Nachricht, dass zwei Dresdner unter den Opfern des Terroranschlags von Istanbul sind. Meine Gedanken gelten jetzt vor allem den Familien, Angehörigen und Freunden. Unschuldige Menschen sterben in einem absurden Krieg. Betroffenheit ist dafür der völlig falsche Begriff; mich erfüllen dabei Trauer, aber auch Wut. Wir werden den Familien alle nötige Hilfe anbieten, die sie brauchen.“