Drei schwere Unfälle auf der A4 bei Dresden – 10 Schwerverletzte

Bei drei Unfällen auf der A4 bei Dresden sind insgesamt 12 Menschen verletzt worden, 10 davon schwer. Die Autobahn war jeweils voll gesperrt. In einen der Unfälle war ein Autotransporter verwickelt.  +++

Verhängnisvolle Kettenreaktion am Freitagvormittag auf der Autobahn 4 bei Dresden: Gegen 11.00 Uhr bremst der 73-jährige Fahrer eines Renault plötzlich an der Anschlussstelle Hermsdorf, weil er offenbar die Ausfahrt verpasst hat. Der Fahrer eines nachfolgenden Autotransporters kann nicht mehr rechtzeitig bremsen und kracht auf den Renault.

Ein hinter dem Autotransporter fahrender Lkw kracht auf den Autotransporter. Der 52-jährige Trucker des auffahrenden Lkw wird im Führerhaus eingeklemmt und muss von der Feuerwehr aus dem völlig zerstörten Fahrerhaus befreit werden. Der Mann erleidet schwere Verletzungen und kommt ins Krankenhaus. Anschließend kracht noch ein VW Touran auf den zweiten Lastwagen. Die 40-jährige Fahrerin des Van wird schwerst verletzt und wird in eine Klinik gebracht.

Der 73-Jährige Unfallverursacher und seine Beifahrerin im Seniorenalter wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt und standen unter Schock. Der Renault wurde am Heck des Fahrzeugs durch die Wucht des Aufpralls des nachfolgenden Lkw schwer beschädigt, der komplette Kofferraum wurde eingedrückt und zusammengeschoben. Die Feuerwehren aus Hermsdorf und Ottendorf waren über Stunden damit beschäftigt, die Verletzten aus den verunfallten Fahrzeugen zu befreien und bei der Bergung zu unterstützen.

Die BAB 4 war in Höhe der Anschlussstelle Hermsdorf im Zuge der Unfallaufnahme und Bergung der beteiligten Fahrzeuge und Trümmerteile bis etwa 14:30 Uhr voll gesperrt, auch danach konnte der Verkehr nur einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

Aufgrund des einsetzenden Wochenendverkehrs staute sich der Verkehr bis etwa zum Autobahndreieck Dresden-Nord, wo eine Umleitung zur Anschlussstelle Ottendorf-Okrilla durch Beamte des Autobahnpolizeireviers Dresden eingerichtet wurde. Dennoch standen viele Verkehrsteilnehmer bei sommerlichen Temperaturen mit Ihren Fahrzeugen im Stau, teilweise hatten selbst Mütter mit Kindern keine Getränke für Ihren Nachwuchs dabei. Der bei der Kollision entstandene Sachschaden geht sicherlich weit in die 100.000 Euro und konnte derzeit noch nicht näher beziffert werden.

Schwerer Massencrash auf der Autobahn 4 bei Dresden am frühen Donnerstagabend. Gegen 17.00 Uhr krachen zwischen der Anschlussstelle Wilsdruff und der Raststätte Wilsdruff insgesamt sieben Autos gegeneinander.

Zwei Personen werden in den Autowracks eingeklemmt und müssen von der Feuerwehr befreit werden. Insgesamt werden fünf Menschen verletzt, drei Personen schwer. Ein Rettungshubschrauber ist im Einsatz. Die Richtungsfahrbahn Dresden ist zeitweise voll gesperrt.

Zweiter Massencrash auf der Autobahn 4 am Donnerstagabend. Gegen 18.45 krachen am Dreieck Nossen insgesamt vier Autos ineinander. Fünf Menschen werden schwer verletzt und kommen ins Krankenhaus. Eine Person wird in einem Autowrack eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit.

Es entsteht hoher Sachschaden. Die Richtungsfahrbahn Dresden ist zeitweise voll gesperrt. Die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt. Knapp zwei Stunden vorher hatte es auf der Autobahn wenige Kilometer entfernt bereits einen Massencrash mit sieben Autos gegeben.

Quelle: News Audiovision / Polizei Oberlausitz – Niederschlesien
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