Drei Tage Europameisterschaft im Kraftdreikampf in Chemnitz

Mit vier Goldmedaillen konnte das deutsche Team als Gastgeber den vierten Platz in der Europarangliste belegen und lieferte den Gästen eine starke Vorstellung. +++

Das ist Kevin Jäger, gerade einmal 19 Jahre alt und schon Goldmedaillengewinner. Doch nicht nur er hatte Grund zur Freude.
Zehn Medaillen brachte das deutsche Team insgesamt auf die Waage. Mit vier mal Gold, zwei Mal Silber und vier mal Bronze endete die Europameisterschaft in Chemnitz, in der prall gefüllten Messehalle . Dass die EM nach 15 Jahren endlich mal wieder im eigenen Land stattfand, war für die Athleten natürlich ein besonderer Anreiz.

Bei den Frauen kann sich Gundula Sommer von Bachhaus mit zwei Gold und einer Silbermedaille als Europameisterin bezeichnen. Ihre Teamkollegin Vivien Röder holte sich am zweiten Tag die Bronzemedaille und das auch noch in Ihrer Heimatstadt.
Auch die Dreikampf-Legende Jewgenij Kondraschow holte sich trotz Rückenproblemen den EM-Titel in der Disziplin Deadlift. Martin Lange, Favorit in der Gewichtsklasse bis 105 Kilo ging leider leer aus, hat die Faszination am Kraftdreikampf aber nicht verloren.

In der Gesamtwertung konnte Russland den ersten Platz bestreiten. Gefolgt von der Ukraine und zahlreich angetretenen Norwegen. Für die Athleten bleibt auch keine Zeit zum Playstation spielen, denn schon im Juni geht es mit der Weltmeisterschaft im Kraftdreikampf, dieses Mal in Finnland.