Dresden – „10 Jahre nach der Flut“

Vom 17. August bis 28. September 2012 findet eine Ausstellung in der „Prager Spitze“ in Dresden zum Thema 10 Jahre nach der Flut statt. +++

Am Freitag eröffnet Oberbürgermeisterin Helma Orosz in der „Prager Spitze“, Prager Straße 2, die Ausstellung „Dresden – 10 Jahre nach der Flut“.
Anlässlich des zehnten Jahrestages des Hochwassers von 2002 setzt sich das Umweltamt in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Umweltzentrum und der Künstlergruppe „12 Nischen“ sowohl fachlich als auch künstlerisch mit dem Thema Hochwasser auseinander.

„Ziel der Ausstellung ist es, die Besucherinnen und Besucher an die Ereignisse von August 2002 zu erinnern und sie gleichzeitig für die Themen Hochwasservorsorge und -risiko zu sensibilisieren“ erläutert Jens-Olaf Seifert, fachlich zuständiger Abteilungsleiter im Dresdner Umweltamt.

Gezeigt werden über 20 Infotafeln, auf denen Wissenswertes zur Hochwasserentstehung, zu Hochwasserschäden bis hin zur Vorsorge vermittelt wird. Neben vielen weiteren Exponaten veranschaulicht ein Luftbild von Dresden die damals überschwemmten Flächen. In einer Filmecke laufen Filme wie „…man spart sich den Weg nach Venedig“ und „Hochwasseralarm in Sachsen“. An zwei Computerarbeitsplätzen können Besucherinnen und Besucher die Informationsmöglichkeiten des Dresdner Themenstadtplans besser kennen lernen. So kann man sich beispielsweise die gesetzlich festgesetzten Überschwemmungsgebiete ansehen oder mehr über die öffentliche Hochwasservorsorge im Stadtgebiet erfahren.

Ergänzt wird die Ausstellung um eine Fotoausstellung des Dresdner Umweltzentrums. Sie zeigt Bilder der Flut im Vergleich mit der Situation heute. Die Fotos sind das Ergebnis eines öffentlichen Fotowettbewerbs, an dem sich Dresdner und Děčíner Bürgerinnen und Bürger beteiligen konnten. In einem weiteren, separaten Raum stellen Künstlerinnen und Künstler der freien Künstlergruppe „12 Nischen“ Grafik, Malerei und Fotografie aus. Die Werke beschäftigen sich nicht allein mit der Flut vor zehn Jahren, sondern setzen sich in einem erweiterten Sinn mit dem Thema Naturgewalten auseinander.

Quelle: Stadt Dresden

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