Dresden auf dem Weg in die Zukunftsstadt

Im Rahmen des Städtewettbewerbs „Zukunftsstadt 2030+“ haben sich 650 Dresdner an 24 „Zukunftsspinnereien“ beteiligt und 65 Zukunftsbilder für ein nachhaltiges Dresden entworfen.

Gemeinsam mit der Forschungsgruppe Wissensarchitektur der Technischen Universität Dresden (TU) Dresden werden diese Bilder nun ausgewertet und in einer Vision für Dresdens Zukunft gebündelt.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert wird diesen Zwischenstand am Montag, 22. Februar 2016, im Rahmen der Konferenz „Wege in die Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Berlin präsentieren. Gemeinsam mit dem Bottroper Oberbürgermeister Bernd Tischler eröffnet er die Konferenz mit einer Podiumsdiskussion. 

„Ich freue mich, dass unsere Bemühungen, Dresden zu einer für die nachfolgenden Generationen attraktiven Zukunftsstadt zu machen, Früchte tragen und unsere Erfahrungen auf diesem Weg auch in Berlin gefragt sind“, sagt Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Die Dresdnerinnen und Dresdner haben bewiesen, dass sie bei wichtigen Prozessen eingebunden werden wollen. Interessant war vor allem der Prozess, wie sich aus den realitätsnahen Ideen und Projekten einzelner Akteure eine gesamtstädtische Vision entwickelte. Die Methoden die hierbei vor Ort entstanden sind, lassen sich gut auf andere Städte übertragen.“ 

Mit der Konferenz „Wege in die Zukunftsstadt“ am 22. und 23. Februar 2016 in Berlin starten die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die „Innovationsplattform Zukunftsstadt“. Diese soll Forschungsprojekte fördern und wichtige Themen umsetzen. 

Hintergrund „Zukunftsstadt 2030+“: 
51 Städte und Gemeinden zeigen im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, wie Forschung schon heute dazu beiträgt, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Ob sichere Energie und klimaangepasstes Bauen, Wohnen, Arbeiten sowie Freizeit, Kultur, Bildung und Mobilität: Bürgerinnen und Bürger lösen gemeinsam mit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vor Ort die großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Nach Abschluss der ersten Phase werden ab Sommer 2016 von einer Expertenjury 20 ausgewählte Städte weiter an ihren Visionen für 2030+ arbeiten und diese in ein umsetzungsreifes Konzept überführen. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich acht Kommunen erste innovative Ideen in sogenannten „Reallaboren“ in die Praxis überführen. Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der mit der Konferenz „Wege in die Zukunftsstadt“ gestarteten Innovationsplattform „Zukunftsstadt“. 

Quelle: Stadt Dresden

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar