Dresden auf Platz 1 in neuer Bildungsstudie

Der Deutsche Lernatlas vergleicht die 412 Kreise und kreisfreie Städte Deutschlands in Bezug auf Lernbedingungen. Sachsen ist ganz vorne mit dabei. +++

Sachsen ist im deutschlandweiten Vergleich der Lernbedingungen auf Platz 3 – das hat die Bertelsmann Stiftung mit dem Deutschen Lernatlas heute in Gütersloh veröffentlicht. Die meisten Kreise und kreisfreien Städte aus Sachsen schneiden dabei überdurchschnittlich oder sogar erstklassig ab. Dresden ist eine echte Lernhauptstadt und erreicht unter den 13 deutschen Großstädten mit über 500.000 Einwohnern einen hervorragenden zweiten Platz hinter München; Leipzig landet auf Rang sechs. Bei den Städten zwischen 100.000 und 500.000 Einwohnern erreicht Chemnitz ein überdurchschnittliches Ergebnis.

Der Deutsche Lernatlas zeigt die Bedingungen für lebenslanges Lernen in Deutschland. Er verdeutlicht, inwieweit eine Kommune über die Lernvorraussetzungen verfügt, um wirtschaftlich und sozial erfolgreich zu sein. „Wo lebenslang gelernt wird, sind die Menschen glücklicher, das Zu­sammenleben sozial gerechter und die Gesellschaft wohlhabender. Der Deutsche Lernatlas zeigt uns, wo die Voraussetzungen für lebenslanges Lernen am besten sind“, erklärte Jörg Dräger, für Bildung zuständiges Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.

Mit 49,43 Indexpunkten kommt Sachsen nach Bayern und Baden-Württemberg direkt auf Platz 3. In drei der 4 Kategorien, nämlich: Lernentwicklung von Schülern, das Angebot von Studienplätzen und das Bildungsniveau junger Erwerbstätiger konnte Dresden nach Medienberichten sogar Platz 1 verteidigen.

Quelle: Bertelsmann Stiftung, SZonline

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