Dresden baut temporäre Elbquerung

Verkehrsverbindung zwischen Neustadt und Johannstadt bleibt auch während überfälliger Brückenreparatur der Albertbrücke erhalten. Behelfsbrücke für Radfahrer und Fußgänger parallel zur Albertbrücke. +++

Die Landesdirektion Dresden hat das Planfeststellungsverfahren für den Bau einer zeitweiligen Behelfsbrücke für Radfahrer und Fußgänger über die Elbe parallel zur Albertbrücke in Dresden abgeschlossen. Der Beschluss genehmigt auch die zeitweilige Verlegung von momentan über die Albertbrücke laufenden Versorgungsleitungen zur Behelfsbrücke sowie die Anbindung der Behelfsbrücke an das bestehende Straßen- und Wegenetz. Antragsteller des Planfeststellungsverfahrens ist die Landeshauptstadt Dresden.

Die Behelfsbrücke ermöglicht die überfällige Sanierung der Albertbrücke ohne langzeitliche Vollsperrungen des gesamten Verkehrszuges; die Dresdner Neustadt und der Stadtteil Johannstadt bleiben während der – geplant – anderthalbjährigen Brückensanierung verkehrlich verbunden. Dabei dient die Behelfsbrücke während dieser Periode ausschließlich dem Fußgänger- und Fahrradverkehr. Der Autoverkehr sowie die Straßenbahn können gleichzeitig jeweils halbseitig weiter über die Albertbrücke geführt werden. Die Umbindung der normalerweise über die Albertbrücke laufenden Versorgungsleitungen auf Konsolen an der Behelfsbrücke sichert eine höhere Baufreiheit auf den Flächen der Albertbrücke und verkürzt erforderliche Bauzeiten.

Die Einrichtung der Behelfsbrücke stellt einen temporären Eingriff in den Natur- und Landschaftsraum dar. Landschaftspflegerische Maßnahmen sorgen für eine vollständige Kompensation der zwischenzeitlichen Belastung für Natur und Landschaft. Der Brückenbau wird unter ökologischer Bauüberwachung stehen.  

Die Landeshauptstadt wird voraussichtlich im Juni mit dem Bau der Behelfsbrücke beginnen, der etwa ein Vierteljahr dauern soll. Bis zum Beginn der Sanierung an der Albertbrücke wird es dann möglich sein, die dort augenblicklich vorhandene Verengung der Fahrspuren für Autos aufzuheben.

Quelle: Landesdirektion Dresden

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