Dresden beginnt mit dem großen Straßenflicken

Dresden – Der strenge Winter hat den Straßen und Gehwegen in der sächsischen Landeshauptstadt sichtlich zugesetzt. So auch der Caspar-David Friedrich-Straße in Zschertnitz. Hier sorgen sogenannte Netzrisse für eine Vielzahl an Straßenschäden.

„Wir werden in diesem Bereich eine Notreparatur machen“, so Bauamtsleiter Reinhard Koettnitz. „Das heißt wir werden Ende März die Asphaltdecke ausbauen, den Untergrund noch einmal verdichten und eine neue Asphaltdecke auftragen.“ Auf 200 Straßen in Dresden hat das Straßen- und Tiefbauamt zum Teil erhebliche Winterstraßenschäden festgestellt. Das sind weit mehr als im vergangenen Jahr. Laut Straßenbauamtsleiter Reinhard Koettnitz ist der Winter noch nicht endgültig überstanden: „Wir sind noch nicht am Ende! Wenn es beispielsweise nochmal regnet, in die Netzrisse eindringt und gefriert, entstehen teils noch gravierendere Schäden.“

Seit Montagmorgen ist die Stadt mit allen verfügbaren Flickzügen im Einsatz, um die Schlaglöcher und Stolperstellen zu beseitigen. Viele Dresdner haben deshalb bereits zahlreiche Schäden gemeldet. So auch die auf der Caspar-David-Friedrich Straße. Bei der Behebung der Problemzonen gehen die Mitarbeiter allerdings systematisch vor. Sachgebietsleiterin Angelika Göbel erklärt das genaue Prozedere: „Hauptverkehrsstraßen haben natürlich vorrang. Genauso Straßen auf denen Busse verkehren. Dennoch haben wir schon viele Schlagloch-Meldungen von verschiedensten Privatpersonen, der Polizei, etc. erhalten, die wir dann nach und nach abarbeiten werden.“

Für die Behebung der Winterschäden stehen aktuell rund eine Million Euro an Fördermitteln bereit. Die Stadtverwaltung rechnet mit einer weiteren Million aus dem laufenden Haushalt.