Dresden bekennt Farbe: Veranstaltungen am 13. und 18. Februar

Für den 13. Februar ist wie in den Vorjahren auch die Menschenkette geplant. Eine wesentliche Veränderung betrifft die städtische Gedenkfeier am Heidefriedhof. Mehr Infos unter www.dresden-fernsehen.de. ++++

Die Arbeitsgruppe 13. Februar unter der Moderation von Frank Richter tagte am gestrigen Abend (12. Januar 2012) und befindet sich nun in intensiven Vorbereitungen für den 13. und 18. Februar.

Für den 13. Februar ist wie in den vergangenen Jahren auch die Menschenkette die gemeinsame Aktion der verschiedenen Akteure. Um 17 Uhr wird die Menschenkette am Rathaus mit der Rede des Ersten Bürgermeisters Dirk Hilbert starten. In einem geschlossenen Ring umfasst die Menschenkette dann die gesamte Innenstadt. Um 18 Uhr soll sie für mindestens 15 Minuten geschlossen werden, begleitet vom Glockengeläut der Dresdner Kirchen. „Ich freue mich, wenn wieder so viele Dresdner wie letztes Jahr, ein Zeichen gegen Extremismus und Gewalt setzen.“, bittet der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert die Dresdner um rege Teilnahme. Versammlungsleiter der Menschenkette wird der Rektor der Technischen Universität Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen sein.

Eine wesentliche Veränderung zu den Vorjahren betrifft die städtische Gedenkfeier am Heidefriedhof. Sie wird nicht wie die Jahre zuvor um 11 Uhr, sondern um 15 Uhr stattfinden. Dies ermöglicht allen Besuchern des Heidefriedhofes sich im Anschluss an der Menschenkette zu beteiligen. Die Landeshauptstadt wird wieder Busse für den Transfer bereit stellen. Am wesentlichsten sind die bereits angekündigten inhaltlichen Veränderungen des Gedenkens auf dem Heidefriedhof. Auf eine Kranzniederlegung wird verzichtet, stattdessen werden die Teilnehmer weiße Rosen sowohl am Rondell, als auch an der Gedenkmauer niederlegen.

Am 18. Februar lädt die Arbeitsgruppe zu einer gemeinsamen Kundgebung auf dem Schloßplatz ein. Unter dem Motto „Mit Mut, Respekt und Toleranz. Dresden bekennt Farbe“ wird ein starkes Zeichen gegen rechtsextremistische Aufmärsche in Dresden gesetzt. Die Mitglieder der AG 13. Februar diskutierten die Möglichkeit, wie der Beschluss, die Hör- und Sichtweite zu den angekündigten rechtsextremistischen Demonstrationen herzustellen, praktisch umgesetzt werden kann. In Rücksicht auf die Tatsache, dass genauere Informationen über die genaue Route der rechtsextremistischen Demonstrationen noch nicht vorliegen, wurde die bereits existierende Unterarbeitsgruppe „Organisation und Ablauf“ mit den weiteren Planungen beauftragt. Sie wird dazu weitere Gespräche mit dem Ordnungsamt und der Dresdner Polizei führen.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für ein Bühnenprogramm, welches die Veranstaltung begleiten soll. Insgesamt werden für beide Veranstaltungen jeweils 200 Ordner benötigt.

Quelle: Stadt Dresden

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