Dresden bekommt Helmut Kohl-Denkmal auf dem Neumarkt

Der Kanzler der Deutschen Einheit, Dr. Helmut Kohl, hat sich am Donnerstag für eine Gedenktafel vor der Frauenkirche in Dresden ausgesprochen. Sie soll an die friedliche Revolution 1989 und die Wiedervereinigung im Jahre 1990 erinnern. +++

Dazu äußert sich der Kreisvorsitzende der CDU Dresden und Landtagsabgeordnete Lars Rohwer (38):

„Wir danken dem Kanzler der Einheit für seine Unterstützung und seine persönlichen Worte, die Friedliche Revolution 1989 und die Wiedervereinigung angemessen in Dresden zu würdigen. Es ehrt den Altkanzler Dr. Helmut Kohl ein Personendenkmal zu seiner Person abzulehnen. Es entspricht auch nicht der Erinnerungskultur von heute und wird dem Tag des 19. Dezember 1989 in Dresden auch nicht gerecht. Vielmehr ist das Ansinnen, den vielen Tausend Menschen Respekt zu zollen, die sich mutig dem Unrechtsregime der DDR in den Weg gestellt haben. Diese mutigen Frauen und Männer haben auf friedliche Weise die Chance zur Wiedervereinigung erkämpft.

Der 19. Dezember 1989 in Dresden war ein wichtiger Meilenstein hin zur Wiedervereinigung. Eine Gedenktafel auf dem historischen Neumarkt wird nicht nur an dieses Ereignis erinnern, sondern auch den nachfolgenden Generationen den Weg der Friedlichen Revolution hin zur Deutschen Einheit näher bringen.Die Dresdner Bevölkerung hat an diesem Tag anlässlich des Besuches von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl der Weltöffentlichkeit ihren unbedingten Willen zur Deutschen Einheit gezeigt. Während Kohls Rede vor den Trümmern der Frauenkirche schwenkten unzählige Menschen weiß-grüne und schwarz-rot-goldene Fahnen.

Der Ruf “Wir sind EIN Volk“ ging an diesem Tag in die ganze Welt. Dieser Tag manifestierte den Meinungsumschwung in Dresden und damit auch der gesamten DDR-Bevölkerung. Kanzler Kohl fasste die Begeisterung der Menschen in einer wegweisenden Rede zusammen und sagte: “Mein Ziel bleibt, wenn die geschichtliche Stunde es zulässt, die Einheit unserer Nation.“Dr. Helmut Kohl gebührt unser Dank, die Stimmung zehntausender Zuhörer in Worte gefasst zu haben. Seine Rede gehört zur Dresdner Erinnerungskultur. Das ist der Verdienst der Menschen, die sich damals vor der Ruine der Frauenkirche versammelten, und von unserem Kanzler der Einheit.“

Quelle: Sebastian Kieslich – CDU Dresden

Hintergrundberichte zur Debatte bei DRESDEN FERNSEHEN:
Der Baubeobachter   
Helmut Kohl – Diskussion zum Denkmal

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