Stadtrat: Grünes Licht für neues Heinz-Steyer-Stadion!

Dresden - Dresdens Stadtrat hat am Donnerstagnachmittag seine erste Sitzung im neuen Jahr abgehalten. Trotz einer deutlich verkürzten Tagesordnung aufgrund der Coronapandemielage in der Landeshauptstadt fasste das Gremium mehrere weitreichende Beschlüsse:

In der Messe Dresden beschloss das Gremium gleich zu Beginn einen echten Meilenstein in der Dresdner Politik: Nach langen Jahren der Debatte gab der Stadtrat mit einem einstimmigen Votum grünes Licht für den Um- und Ausbau des altehrwürdigen Heinz-Steyer-Stadions am Ostrapark. Das Großprojekt mit einem Gesamtvoulmen von 37 Mio. Euro, von dem die Landeshauptstadt Dresden 33 Mio. trägt, soll bis zum Spätsommer 2023 vollständig realisiert werden. Geplanter Baubeginn an der Weißeritzer Strasse ist im Oktober diesen Jahres.

In einem weiteren Beschluss verabschiedete Dresdens Stadtrat außerdem die sogenannte institutionelle Kulturförderung in Höhe von 4 Millionen Euro. Die Zuwendung gilt als finanzielle Grundlage für die Arbeit der wichtigsten Kunst- und Kulturvereine sowie der Volkshochschule der Landeshauptstadt Dresden und wurde bereits im Vorjahr gezahlt. Insgesamt 75 Kulturinstitute profitieren von der Förderung.

Ein Beschluss zur Einrichtung einer städtischen Corona-Task-Force, die einmal pro Woche digital tagen solle, fand hingegen denkbar knapp keine Mehrheit. Gar nicht zur Sprache kam an diesem Abend ein interfraktioneller Antrag zum Dauerbrennerthema Sachsenbad. Die Antragssteller selbst vertagten ihren Antrag, der vorsieht, das Sachsenbad erst nach der Durchführung eines Bürgerforums weiter im Stadtrat zu behandeln. Die ehemalige Dresdner Schwimmhalle wurde 1994 geschlossenen und ist seitdem dem Verfall preisgegeben. Derzeit sucht die Stadt Dresden einen Käufer für das denkmalgeschützte Gebäude, das in ein Gesundheits- und Therapiebad umgestaltet werden soll.