Dresden-Borsberg: Ab 1. September Ausbau der Hochlandstraße

Die großräumige Umleitungsstrecke führt über die Grundstraße, Bühlau, Cunnersdorf, Schönfeld und Zaschendorf. Mehr Informationen unter www.dresden-fernsehen.de +++

Das Straßen- und Tiefbauamt informiert, dass vom 1. September an die Hochlandstraße im Ortsteil Borsberg zwischen dem Buswendeplatz und der Wünschendorfer Straße (Ortseingang aus Richtung Pillnitz) auf einer Länge von rund 470 Metern grundhaft ausgebaut wird. Während der Bauzeit bleibt  der Straßenabschnitt voll gesperrt. Die großräumige Umleitungsstrecke führt über die Grundstraße, Bühlau, Cunnersdorf, Schönfeld und Zaschendorf.

Die Arbeiten, in die auch Versorgungsunternehmen eingebunden sind, dauern bis voraussichtlich Juni nächsten Jahres und kosten etwa 850 000 Euro.
Die Straße, die in schlechtem Zustand ist und bauliche Mängel aufweist,  wird auf 5,50 Meter verbreitert und erhält auf der südlichen Seite einen 1,50 Meter breiten Gehweg. Die neue Straßenbeleuchtungsanlage entsteht komplett als erdverkabelte Anlage mit Masten. Erstmalig erhält die Straße eine Entwässerung, um zukünftig zu verhindern, dass das Straßenwasser in private Grundstücke fließt. Zusätzlich zum Straßenbau müssen aufgrund des teilweise neben der Fahrbahn stark abfallenden Geländes drei Stützwände errichtet werden.

Innerhalb des Bauvorhabens führen auch verschiedene Versorgungsunternehmen Leistungen aus. Zur besseren Entsorgung des Schmutzwassers plant die Stadtentwässerung Dresden GmbH, einen neuen Schmutzwasserkanal als Druck- bzw. Freigefälleleitung zu errichten. Die derzeit noch oberirdischen Leitungen von Telekom und Kabel Deutschland sowie zur Stromversorgung werden erdverlegt. Außerdem beteiligt sich die DREWAG-Netz GmbH mit der Neuverlegung von Niederspannungskabeln und Schutzrohrstrecken für Fernmeldekabel, mit der Neuverlegung einer Trinkwasserleitung und der Herstellung neuer Hausanschlüsse. Durch die unterirdische Neuordnung können alle  Kabel und Leitungen innerhalb der zur Verfügung stehenden Fahrbahn- und Gehbahnbreiten verlegt werden.

Quelle: Stadt Dresden