Dresden debattiert über den Umweltschutz

Auf der Tagesordnung des Dresdner Stadtrates steht am Donnerstag eine Expertenanhörung zum Thema Luftreinhaltung und Umweltzone. Die Dresdner FDP spricht sich vehement gegen die Einführung einer Umweltzone in Dresden aus. +++

Bereits der Frühjahrsparteitag des Kreisverbandes hatte einen entsprechenden Beschluss gefasst. 

„Die Fahrverbote beträfen vor allem kleine und mittlere Unternehmen, zahlreiche Geschäfte und viele Selbstständige, deren Fuhrpark zu über 40 Prozent aus älteren Fahrzeugen besteht und denen das Kapital fehlt, kurzfristig umzustellen. Betroffen wäre mit dem Tourismus zudem einer der wichtigsten Dresdner Wirtschaftszweige, da beispielsweise die Busflotten der Reiseunternehmer unter ein Fahrverbot in Dresden fallen würden“, so FDP-Kreischef Johannes Lohmeyer. 

Weiter erklärt der Dresdner FDP-Vorsitzende: „Die Einführung einer Umweltzone in Dresden wäre sicher der bequemste Weg für Politik und Verwaltung. Damit können und wollen wir uns aber nicht zufrieden geben. Wir fordern deshalb, alle Möglichkeiten und Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen, um eine Umweltzone in Dresden zu verhindern.“ 

Dieses Maßnahmepaket muss sich nach Überzeugung der FDP Dresden strikt auf die Verbesserung der Fahrzeugqualität und die Förderung von Elektromobilität, die zügige Verbesserung der Infrastrukturqualität und damit die Verringerung von Staufallen, wirkungsvolles Mobilitätsmanagement sowie endlich eine effektive Verkehrsorganisation mit sinnvollem Verkehrsmanagement konzentrieren.

Quelle: FDP Kreisverband Dresden

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