Dresden diskutiert über Europa

Dresden - Am 26. Mai wird das Europaparlament gewählt. Themen wie der Artikel 13, der Upload-Filter, die Dieselaffäre oder der Brexit spielen vorab bei den Wählern eine besondere Rolle. Das wurde beim Bürgerforum in Dresdner Stadtmuseum deutlich. Rund 300 Gäöste waren gekommen, um mit unseren Vertretern im Europäischen Parlament zu diskutieren. Unser Jugendreporter Benedict Bartsch hat sich ein Bild von den Zukunftsvorstellungen der Dresdner gemacht.

Mitreden in Europa. Dresden Fernsehen-Jugendreporter Benedict Bartsch gehört zu den ca. 300 Dresdnern, die sich beim Bürgerforum im Saal des Stadtmuseums in der Dresdner Innenstadt ein Bild von den Ansichten der Europaabgeordneten machen wollen. In einer Umfrage unter den Gäste stellte sich heraus, dass die  meisten Besucher erhoffen, die Positionen der Abgeordneten persönlich kennenzulernen. 

Hermann Winkler von der CDU, Constanze Krehl von der SPD, Reinhard Bütikofer von den Grünen und Dr. Cornelia Ernst von Die Linke vertreten aktuell die Sachsen im Europaparlament. Sie bezeichnen sich selbst als überzeugte EU-Fans.

Zum Thema, warum Europa allgemein so wichtig ist, hatten alle vor der Kamera ihre individuellen Antworten parat. Sei es die hohe Qualität unseres Trinkwassers oder der respektvolle Umgang jedes einzelnen Individuums. Es sind viele Punkte die unsere EU so einzigartig ausmacht.

Das Konstrukt steht vor der Zerreißprobe. Die Auswirkungen des Brexits auf Sachsen sind nicht zu unterschätzen. Dazu gehören z.B.: die Verknappung des Haushalts, die ungewisse Zukunft der sächsischen Unternehmen mit Handelsbeziehungen nach Großbritannien und wie es dann mit den internationalen Studentenaustauschprogrammen weitergeht. 

Viele Jugendliche im altersgemischten Publikum hatten sich auch die Frage nach der geplanten Urheberrechtsreform mit dem Uploadfilter auf den Zettel geschrieben. Welche Meinung Abgeordneten des Europaparlamentes dazu haben, sehen Sie in der Reportage von Jugendreporter Benedict Bartsch.

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