Dresden droht Ostrale zu verlieren

Dresden - Chemnitz nimmt Verhandlungen mit der Ostrale auf. Bis Herbst soll die Ausstellung für zeitgenössische Kunst ein Finanzierungskonzept vorlegen. Das hat der Chemnitzer Stadtrat beschlossen. Damit könnte Dresden die internationale Schau bereits ab 2019 verlieren. 

Wegen der Sanierung der bisherigen Räume im Dresdner Ostragehege ist es zum Streit zwischen dem Ostrale e.V und der Stadt Dresden gekommen. In Hinblick der Kulturhauptstadtbewerbung beider Städte könnte ein Verlust der Ausstellung ein herber Rücklag für Dresden sein.

Die Verwaltung wird laut Beschluss nun beauftragt, die vertraglichen, räumlichen, organisatorischen und finanziellen Erfordernisse für eine Verortung der Ostrale in Chemnitz zu klären. Wenn im Zuge der Verhandlungen Einigung über die Konditionen erzielt werden, dann werden die Eckpunkte des angestrebten Vertrages dem Stadtrat im Herbst 2018 zur Beschlussfassung vorgelegt.

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